30 Prozent teurer

Mieten für Studentenwohnungen steigen in Berlin rasant

Jura-Studentin in der Kölner Uni-Bibliothek

Jura-Studentin in der Kölner Uni-Bibliothek

Foto: Oliver Berg / picture alliance / dpa

Nirgendwo sonst in Deutschland steigen die Mieten für typische Studentenapartments so schnell wie in Berlin. Plus 30 Prozent seit 2010.

Berliner Studenten mussten vergangenes Jahr für eine Ein-Raum-Wohnung (30 Quadratmeter) laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) 386 Euro Warmmiete hinblättern. Das ist ein Anstieg von 30 Prozent seit 2010.

Grund für den Anstieg ist laut IW der anhaltende Zuzug junger Menschen. Allein zwischen 2012 und 2014 habe sich die Zahl der Single-Haushalte in der Altergruppe zwischen 18 und 29 Jahren um fünf Prozent erhöht, rechneten die Forscher vor.

Im Vergleich mit den zehn anderen in der Studie behandelten Städten steht Berlin aber immer noch recht gut da. Am teuersten sind die Mieten - wenig überraschend - in München. Dort zahlen Studenten für die 30-Quadratmeter-Butze stolze 580 Euro Warmmiete. Hinter München folgen Frankfurt, Stuttgart und Bonn als teuerste Uni-Städte.

Wer als Student noch relativ preiswert wohnen möchte, sollte Bochum als Studienort in Erwägung ziehen. In der Ruhrgebietsstadt zahlen Studenten für ihre Wohnung im Schnitt vergleichsweise preiswerte 329 Euro, wie das IW herausgefunden hat. Relativ günstig sind laut Untersuchung auch Kiel (356 Euro) und Siegen (359 Euro).

( tok )