Neujahrsempfang

RDM und die Notte delle Stelle feiern Gala im Maritim

Höhepunkt der Gala des Rings deutscher Makler und der Notte delle Stelle war die Verleihung des italienischen Filmpreises Premio Bacco.

Gregor Gysis Verhältnis zum italienischen Film? Als Sechsjähriger arbeitete der Politiker kurzzeitig als Synchronsprecher, die Rollen aus dem Land im Süden Europas hätten ihm dabei am meisten gelegen, so der 68-Jährige beim Neujahrsempfang des Rings Deutscher Makler (RDM) am Freitag im „Maritim Hotel“ an der Stauffenbergstraße, der später am Abend in die Notte delle Stelle, die italienische Filmnacht der Berlinale, mündete. Eingeladen hatte ihn Markus Gruhn, Vorsitzender des RDM, der seine Gäste bereits zum 20. Mal gemeinsam mit der Berliner Morgenpost begrüßte. „Das ist eine Partnerschaft, die weit über das Geschäftliche hinaus geht“, so Gruhn.

Im Anschluss konnte Gysi gleich nebenan im Ballsaal des Hauses in Tiergarten weiterfeiern. 1993 von dem Berliner Traditionsgastronomen Massimo Mannozzi ins Leben gerufen, steht die Notte delle Stelle unter der Schirmherrschaft des italienischen Botschafters Pietro Benassi und fand in diesem Jahr zum ersten Mal in Kooperation mit dem RDM-Neujahrsempfang statt. Zum Drei-Gänge-Menü und einem Unterhaltungsprogramm mit Italo-Disco-Flair waren weitere prominente Gäste aus Unterhaltung, Kultur, Wirtschaft und Politik geladen. Darunter die Schauspieler Bruno Eyron und Barbara Schöne, Filmproduzent Martin Krug und Freundin Julia Trainer, der ehemalige Bausenator Jürgen Klemann und der stellvertretende Senatssprecher Bernhard Schodrowski sowie Filmemacher Artur Brauner.

Höhepunkt des Abends, moderiert von Harald Pignatelli, war die Verleihung der Auszeichnung Premio Bacco, die von italienischen Filmkritikern und Korrespondenten an italienische und deutsche Schauspieler und Filmpersönlichkeiten für herausragende Leistungen verliehen wird. In diesem Jahr hießen die Preisträger Devid Striesow („Ich bin dann mal weg“), Otto Retzer („Ein Schloss am Wörthersee“) und Gabriel Garko („Missverstanden“). „Der Preis ist eine Überraschung“, so Striesow. „Ich bin gespannt, was das so mit sich bringt.“ Er selbst habe den italienischen Film mit Adriano Celentano kennengelernt. Der durfte ganz sicher auch bei der anschließenden Party nicht fehlen.