Flüchtlingskrise

100 Fußbälle und Karten fürs Hertha-Spiel für Flüchtlinge

Senator Thomas Heilmann hat mit Hertha-Maskottchen Herthinho im Flüchtlingsheim Refugio Fußbälle und Hertha-Karten übergeben.

Justizsenator Thomas Heilmann (CDU)

Justizsenator Thomas Heilmann (CDU)

Foto: PA/dpa/Paul Zinken

Gemeinsam mit Hertha-Maskottchen Herthinho hat Berlins Justiz- und Verbraucherschutzsenator Thomas Heilmann heute 100 Fußbälle und Eintrittskarten für das Hertha-Spiel am kommenden Wochenende an Kinder und Jugendliche im AWO-Flüchtlingsheim Refugio Gotenberger Straße verteilt.

Die Aktion war Heilmanns Beitrag zur „Welcome Challenge“, einer Internetinitiative, die nach dem Schneeballprinzip Menschen zur Hilfe für Flüchtlinge animieren will.

„Das war eine Verpflichtung, der ich gemeinsam mit den Freunden von Hertha BSC ausgesprochen gerne nachgekommen bin“, so Thomas Heilmann. „Niemand sollte durchmachen, was diese Kinder und Jugendlichen in ihrem jungen Leben bereits erleben mussten. Das Mindeste, was wir ihnen geben können und sollten, ist ein Zeichen der Gastfreundschaft.“

"Fußball verbindet über sprachliche Grenzen hinweg"

Heilmann hatte sich im Vorfeld bei Flüchtlingsheimen erkundigt, womit man den Jugendlichen eine Freude machen könnte. „Fußball verbindet über alle sprachlichen und kulturellen Grenzen hinweg“, so das Ergebnis der Recherche, deren Resultat deshalb Fußbälle und Stadionbesuch war.

Zu den Regeln der Challenge gehören zum einen der Videobeweis, dass man die Aufgabe absolviert hat, sowie die Nominierung dreier weiterer Kandidaten. Heilmann nominierte die Fernsehmoderatorin Dunja Hayali, den Medienmanager Manfred Braun, Geschäftsführer der Funke-Mediengruppe, sowie den 196-fachen Nationalspieler und Berliner Volleyballstar Robert Kromm.