Prozess in Berlin

62-Jähriger muss wegen Kindesmissbrauchs fünf Jahre in Haft

Der Berliner hatte sich an einem Zwölfjährigen vergangen und in insgesamt 23 Fällen Kontakt zu Kindern aufgenommen. Das Berliner Landgericht verurteilte ihn zu fünf Jahren Gefängnis.

Ein 62-Jähriger muss wegen schweren Missbrauchs eines Jungen für fünf Jahre ins Gefängnis. Der einschlägig vorbestrafte Mann habe sich zweimal an dem zwölf Jahre alten Schüler vergangen, befand das Berliner Landgericht am Montag.

Zudem habe er in insgesamt 23 Fällen Kontakt zu Kindern aufgenommen und damit gegen Weisungen der Führungsaufsicht verstoßen.

Zwischen Januar und April dieses Jahres hätten sich zwölf Kinder in der Wohnung des 62-Jährigen im Stadtteil Reinickendorf aufgehalten.

Mit dem Urteil entsprachen die Richter dem Antrag des Staatsanwalts. Der Verteidiger des geständigen 62-Jährigen hatte zwei Jahre und acht Monate Haft gefordert.