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Prozess
Vom „Maskenmann“ gekidnappt - Manager schildert Entführung
Im „Maskenmann“-Prozess soll der angeklagte Mario K. Manager Stefan T. in Storkow entführt haben, um eine Millionensumme zu erpressen. T. schildert, wie er auf eine Insel verschleppt wurde – und floh.

Der Angeklagte Mario K. verdeckt mit einem Hefter am 05.05.2014 sein Gesicht zum Prozessauftakt am Landgericht in Frankfurt (Oder) (Brandenburg). Nach brutalen Überfällen des sogenannten «Maskenmanns» von Storkow auf Berliner Millionärsfamilien begann der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter. Die Anklage wirft dem 46-Jährigen unter anderem versuchten Mord und versuchten Totschlag sowie schwere Körperverletzung und räuberische Erpressung vor. Der arbeitslose und obdachlose Berliner soll in der Zeit von August 2011 bis Oktober 2012 die Familien überfallen und einen Manager entführt haben. Foto: Patrick Pleul/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++© dpa

Fall Storkow Maskenman gepixelt© dpa

Mit diesem Phantombild sowie den von ihm getragenen Kleidungsstücken hatte die Polizei nach dem Täter gesucht, der zwei wohlhabende Familien in Angst und Schrecken versetzt hatte. Nun wurde der Tatverdächtige Mario K. gefasst.
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Der dringende Tatverdacht gegen K. gründe sich auf eine lange Kette von Indizien, heißt es. Eine Schlüsselrolle habe auch eine auffällig geblümte Decke im Entführungsfall Storkow gespielt.
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Am Dienstag gegen 17.30 Uhr erfolgte der Zugriff der Polizei in Köpenick.
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Der Leiter der Mordkommission Falk Küchler (r-l), Polizeipräsident Arne Feuring, der Leiter des mobilen Einsatzkommandos Klemens Passler und der Leiter der zuständigen Soko, Siegbert Klapsch, informierten in Potsdam über den Ermittlungserfolg.
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Im Oktober 2012 ereignete sich die Entführung, die Ermittler...
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Außerdem sei in beiden Fällen dieselbe Waffe – eine Ceska 75 oder 85 oder der chinesische Nachbau Norinco – verwendet worden. Eine Waffe solchen Typs habe der Tatverdächtige auch als vorübergehender Gast in einem Berliner Schützenverein benutzt.
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Munitionshülsen die die Polizei nach dem Anschlag auf die Berliner Unternehmerfamilie Pepper am Tatort entdeckte.
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Der Gesuchte hatte immer wieder diese Maske getragen, nach der die Ermittlungsgruppe Soko „Imker“ benannt wurde. Seit den Attacken waren 15 Ermittler rund um die Uhr in der Sonderkommission im Einsatz.
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…trugen kartonweise Akten zu dem Fall zusammen.
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