Flüchtlinge

Erneute Schlägerei auf Gelände der Gerhart-Hauptmann-Schule

An der von Flüchtlingen besetzten Schule in Kreuzberg kehrt keine Ruhe ein. Enreut haben sich drei Männer eine handfeste Auseinandersetzung geliefert, bei der ein 28-Jähriger verletzt wurde.

Berlin (dpa/bb) – Erneut ist es in der von Flüchtlingen besetzten Schule in Berlin-Kreuzberg zu Gewaltausbrüchen gekommen. In der Nacht zu Dienstag eskalierte ein Streit zwischen drei Männern zu einer Schlägerei, wie die Polizei mitteilte.

Demnach hatten sich zwei Männer im Alter von 28 und 30 Jahren mit einem 28 Jahre alten Bewohner der Schule in der Ohlauer Straße einen Streit geliefert. Die beiden schlugen auf den Flüchtling ein und bedrohten ihn mit einem Messer. Das Opfer musste mit Kopf- und Gesichtsverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Von beiden Schlägern wurden die Personalien festgestellt.

Damit nicht genug: Der 28-Jährige entließ sich selbst aus dem Krankenhaus in der Dieffenbachstraße und geriet gleich darauf mit einem 26-Jährigen in Streit, den er laut Zeugen mehrfach um eine Zigarette angebettelt hatte. Als er die nicht bekam, soll er auf den 26-Jährigen bedrohlich zugegangen sein. Dieser wiederum schubste den 28-Jährigen von sich, wodurch es erneut zu einer Schlägerei kam. Polizisten leiteten gegen beide Verfahren wegen Körperverletzung ein.

Zwei Männer im Alter von 28 und 30 Jahren schlugen danach auf einen 28-jährigen Bewohner des Schulgebäudes ein. Sie verletzten ihn im Gesicht und am Kopf und bedrohten ihn mit einem Messer. Polizisten nahmen die Schläger fest, der verletzte 28-Jährige kam ins Urban-Krankenhaus. Erst Ende April war ein Flüchtling in der besetzten Schule von einem Mitbewohner erstochen worden.