Fotogalerie

C/O Berlin bleibt bis Ende 2012 im Postfuhramt

Noch bis zum Jahresende bleibt die Berliner Fotogalerie in ihrem alten Quartier in Mitte, danach zieht sie in den Monbijoupark in Berlin-Mitte. Ein Architektenteam beschäftigt sich nun mit mehreren Entwürfen für das neue Domizil, einen Kostenplan gibt es noch nicht.

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Nun steht die Planung endgültig fest: Die Fotogalerie C/O Berlin bleibt noch bis zum Jahresende in ihrem alten Quartier im Postfuhramt, das von einem Investor umgebaut werden soll. Danach zieht sie – voraussichtlich Anfang 2013 – in den Monbijoupark an der Spree in Berlin-Mitte, nur einige Schritte vom angestammten Domizil entfernt. Noch ist das Projekt im ehemaligen Atelierhaus in der Planungsphase. „Die Weichen sind gestellt“, sagte Sprecher Mirko Nowak.

Das Architektenteam arbeitet derzeit an mehreren Entwürfen. Im Gespräch ist eine temporäre befristete Lösung, bei der die alten Ateliers bestehen bleiben könnten. Eine andere, langfristige Option ist ein kompletter Neubau auf dem Areal. Demzufolge steht auch noch kein Kostenplan. Gespräche mit dem Bezirk müssen noch geführt werden. Auch der daneben liegende Bunker soll mit einbezogen werden, ohne diesen „Ort sei das ganze Programm kaum möglich“, so Nowak. Dort könnten vor allem Video-Installationen gezeigt werden.

Derzeit zeigt die Galerie gleich zwei hochkarätige Ausstellungen: Werke von Ron Galella („Paparazzo Extraordinaire“) und Gundula Schulze Eldowy („Die Berliner Jahre“). Danach öffnen eine Retrospektive über den Porträt-Fotografen Arnold Newman sowie eine Schau mit Straßenbildern von Helen Levitt bis Pieter Hugo. Das Postfuhramt zählt neben dem Gropius-Bau zu den erfolgreichsten Ausstellungshäusern der Stadt. 160.000 Besucher zählte das Haus in Mitte im Jahr 2010. Im September wurden die Pläne für das neue Domizil verkündet.

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