Autobahn-Sanierung

Erster Avus-Abschnitt ab Montagfrüh wieder frei

Die Avus wird ab Montag etwas weniger Baustelle: Der erste von vier Abschnitten wird dann um 5 Uhr wieder freigegeben. Einschränkungen auf der ältesten Autobahn Deutschlands wird es allerdings noch lange geben - im schlimmsten Fall bis Herbst 2013.

Foto: HARALD THIERLEIN / Harald Thierlein

Bei der Sanierung der Berliner Autobahn Avus ist die erste von vier Bauphasen abgeschlossen. An diesem Montag um 5 Uhr wird der Verkehr zwischen den Auffahrten Spanische Allee und Hüttenweg stadteinwärts wieder freigegeben. Das teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mit. Auf diesem fünf Kilometer langen Teilstück der A 115 werden die Autos dann wieder auf frischem Asphalt rollen können.

Die Einschränkungen auf der ältesten Autobahn Deutschlands mit Staugefahr sind damit aber noch lange nicht vorbei. Erst im Herbst 2013 soll die gesamte Strecke nach den ursprünglichen Plänen saniert sein. Doch das Bautempo ist höher als gedacht. Möglicherweise wird die Avus schon im Früjahr wieder freigegeben. Der Untergrund der vielbefahrenen Avus ist 90 Jahre alt, seit Juni wird die ehemalige Rennpiste erneuert – in vier Abschnitten.

Für die ersten drei Phasen haben die Planer in beide Fahrtrichtungen zwei Fahrspuren vorgesehen. In der vierten und letzten Phase wird stadteinwärts nur eine Fahrspur frei sein. Das Projekt kostet 28 Millionen Euro, die aus dem Bundeshaushalt gezahlt werden.

Bereits am kommenden Wochenende (12./13. November) wird der zweite Bauabschnitt eingerichtet. Dann wird die Richtung Stadt führende Fahrbahn von der Anschlussstelle Hüttenweg bis zum Dreieck Funkturm erneuert. Die benachbarte Fahrbahn, auf der die Fahrzeuge sonst stadtauswärts rollen, wird für beide Richtungen genutzt. Je zwei Spuren stehen den Autos nach Norden und Süden zur Verfügung. Dort gilt ein Tempolimit von 60 Kilometern pro Stunde.