Der Berliner Online-Optiker Mister Spex hat im abgelaufenen Geschäftsjahr den Umsatz auf 47 Millionen Euro gesteigert. Das ist deutlich mehr als die 26 Millionen Euro, die Mister Spex 2012 erwirtschaftete. „Neben dem organischen Wachstum in unserem Kernmarkt Deutschland haben auch der Kauf der schwedischen Online-Eyewear-Shops Lensstore und Loveyewear zur erfolgreichen Unternehmensentwicklung beigetragen“, sagte Mister Spex-Gründer und Geschäftsführer Dirk Graber. Rund 10 Millionen Euro steuern die Schweden zum Umsatz bei.

Die Zahl der Kunden verdoppelte Mister Spex nach eigenen Angaben auf eine Million. Mister Spex ist mit eigenen Websites auch in Frankreich und Spanien aktiv. Derzeit beschäftigt das Unternehmen über 250 Mitarbeiter, die meisten davon am Stammsitz in Prenzlauer Berg

Mister Spex kündigte an, das Geschäft mit Korrektionsbrillen weiter auszubauen. „Bei der Korrektionsbrille sehen wir nach wie vor das meiste Wachstumspotenzial. Das ist der größte Markt, und die anfänglichen Berührungsängste der Verbraucher beim Online-Brillenkauf lassen spürbar nach“, sagte Co-Geschäftsführer Mirko Caspar.

Hatten Online-Optiker anfangs nur Kontaktlinsen über das Internet verkauft, um dann einfache Brillen mit Einstärkengläsern zu vertreiben, so werden bei Mister Spex mittlerweile auch teure Gleitsichtbrillen verschickt. Dabei arbeitet das Unternehmen mit niedergelassenen Partneroptiker zusammen. 400 sind das derzeit. Mister Spex verfügt über eine eigene Optikerwerkstatt in Berlin, in der die Endfertigung und Qualitätskontrolle der Brillen erfolgt.

gri