Start-ups

Mercedes Benz unterstützt Berliner Intenet-Gründer

Prominente Unterstützung für Berliner Start-ups: Neben Bosch und dem Versicherer HDI unterstützt Mercedes Benz das Berliner „Startupbootcamp“. Gründer erhalten 15.000 Euro, Mentoren und Räume.

Foto: Britta Pedersen / dpa

Der Autokonzern Mercedes Benz, das Technikunternehmen Bosch und das Versicherer HDI unterstützen das Startupbootcamp 2013 (SBC) in Berlin. Alex Farcet, Gründer und Geschäftsführer des Bootcamp, teilte das in einem Blogbeitrag mit.

Das Startupbootcamp ist ein Acceleratorprogramm für Gründer mit Stützpunkten in Berlin, Dublin, Amsterdam, Haifa und Stockholm. Es bietet den jungen Unternehmen Beratung sowie den Zugang zu den Netzwerken der Mentoren.

Jedes Jahr werden in jeder Stadt zehn Start-ups drei Monate lang betreut und erhalten eine Unterstützung von jeweils 15.000 Euro. Ferner werden den jungen Unternehmen Arbeitsräume zur Verfügung gestellt sowie die Möglichkeit, auf einem so genannten „Pitch Day“ ihre Unternehmen 400 Investoren vorzustellen. Die Dienstleistungen belaufen sich der Website zufolge auf insgesamt 150.000 Euro.

Gründer müssen sich schnell bewerben

Start-ups haben Gelegenheit, sich bis zum 2. Juni für das Programm, das von August bis Oktober laufen wird, zu bewerben.

Die neue Kooperation soll unter dem Namen „SBC2go“ firmieren. Die neuen Sponsoren werden Experten in das Mentoringprogramm entsenden, ihre Netzwerke öffnen und innovative Ressourcen zur Verfügung stellen.

Einfluss auf die Welt von morgen nehmen

„Gemeinsam mit Mercedes-Benz, HDI, Bosch und 10 großartigen Start-ups wir glauben, dass wir einen echten Einfluss darauf nehmen können, wie Menschen die Welt von morgen erleben werden“, schreibt Farcet. Big Data, Konnektivität und Mobilität sollen nach seinen Worten die drei Themenschwerpunkte für die Erfindungen werden.

In letzter Zeit scheint das Interesse der Automobilbranche an der Start-up-Szene zu steigen. Der Automobilkonzern Ford hat Anfang dieses Jahres ein Developer-Programm aufgelegt, in dessen Rahmen Mobility-Apps entwickelt werden sollen. Jetzt legt Mercedes nach.