Eine Reise ins kalifornische Silicon Valley, die Wiege aller Start-ups, gehört zu den beliebtesten Preisen, mit denen Inkubatoren und Workshop-Veranstalter junge Software-Entwickler in Berlin zum kreativen Programmieren motivieren. Auch der Gewinner des „AngelHack“, der nach Veranstalterangaben zu den weltgrößten Programmierwettbewerben (Hackathons) zählt, darf in das Zentrum aller Gründer reisen. Die Veranstaltung findet am 4. und 5. Mai unter anderem in Berlin statt.
Der Startup-Inkubator der Scout24-Portale, „You is Now“, ist Gastgeber des AngelHack. Er findet weltweit in 30 Städten mit über 6000 Teilnehmern statt. Ziel der Veranstaltung ist es, innovative Ideen und Projekte anzustoßen, Entwicklertalente zu finden und neue Felder im Programmieren zu schaffen. Die Teilnahme steht allen Entwicklern, Gründerinteressierten und Kreativen offen. Innerhalb der zweitägigen Veranstaltung können sie ihre innovativen Projekte entwickeln.
Deutsche Start-ups lernen im Silicon Valley
Hauptpreis ist eine Reise ins kalifornische Silicon Valley. Dort werden die Teams in das dreimonatige Accelerator-Programm von AngelHack aufgenommen, wo sie durch Mentoren, Expertise und Netzwerk unterstützt werden und weiter an der Entwicklung ihrer Geschäftsmodelle arbeiten können. Im Gewinnerpaket sind zusätzlich Tickets für das „TechCrunch Disrupt”-Event in San Francisco enthalten.
Auch der Gewinner des Evernote-Hackathons an diesem Wochenende in Berlin dürfen sich über eine Reise zur Jahreskonferenz der Plattform für Online-Notizzettel in Kalifornien freuen. Evernote und ihr neuer Partner Deutsche Telekom wollen mit dieser Veranstaltung ihre kürzlich besiegelte Zusammenarbeit und die Eröffnung des neuen Start-up-Zentrums der Telekom in Schöneberg feiern.
Die Programmierer sollen Apps entwickeln, mit der sich die Online-Notizzettel in andere Anwendungen einbetten lassen. Die Veranstaltung geht nahtlos in die Droidcon über, eine viertägige Veranstaltung (7.-10. April) mit Hackathon, Barcamp und Konferenz für Entwickler des mobilen Betriebssystems Android im Friedrichshainer Kino Kosmos.
Microsoft lädt nach Berlin und St. Petersburg
Auch Microsoft versammelt seinen Entwickler-Nachwuchs in Berlin. Im Schöneberger Gasometer (übrigens auch Standort des Accelerators ClimateKIC der Europäischen Kommission für ökologische Start-ups) fällt am Donnerstag und Freitag die Vorentscheidung für den Image Cup 2013. Hier gibt es zwar keine Reise in Silicon Valley zu gewinnen, sondern in die genau entgegengesetzte Richtung zum internationalen Finale in St. Petersburg, wo allerdings Preise in Höhe von 65.000 Dollar (51.000 Euro) in drei Kategorien für die besten studentischen Software-Entwickler winken.
Um das Knüpfen von Kontakten, das Kennenlernen von Mentoren und die Qualifikation für das dreimonatige Acceleratorprogramm geht es beim „Open Pitch Day“ des Start-up-Accelerators „Startupbootcamp“, der am 22. April in Berlin Station macht. Zehn ausgewählte Start-ups haben dort Gelegenheit, sich zu qualifizieren, 15.000 Euro zu erhalten, Arbeitsplätze – sowie Studienreisen nach London und ins Silicon Valley.
Handarbeiten für Technik-Freaks im Betahaus
Praktischer geht es beim Workshop der New Yorker Start-up-Schmiede General Assembly (GA) am 25./26. April in Berlin zu. Gemeinsam mit dem Arbeitsplatzvermieter Betahaus und der Handarbeitsplattform Etsy bringt GA Hobbykünstler und Technik-Freaks an einen Tisch, um gemeinsam Perspektiven für Unternehmensgründungen zu entwickeln. Themen werden unter anderem dreidimensionale Drucktechniken, E-Commerce und Suchmaschinenoptimierung sein.





