Axel Springer

25.000 Euro Startkapital für innovative Internet-Gründer

25.000 Euro, Büros und Trainer: Das Plug and Play Tech Center und Axel Springer unterstützen Start-ups mit einem neuen Accelerator-Programm. Jetzt hat die Bewerbungsfrist begonnen.

Foto: Axel Springer

Eine neue Brücke verbindet die Start-up-Zentren in Berlin und dem Silicon Valley. Ab sofort sind unter www.axelspringerplugandplay.com Bewerbungen für das erste Accelerator-Programm von Axel Springer Plug and Play möglich. Das Angebot richtet sich an internationale Gründer mit digitalen und innovativen Geschäftskonzepten, die hohes Marktpotenzial haben und technologisch wegweisend sind.

Die bis zu zehn Teilnehmer erhalten ab Mai 2013 ein intensives dreimonatiges Coaching, Büroräume im Berliner Bezirk Kreuzberg und eine Anschubfinanzierung (Seed Investment) von 25.000 Euro. Außerdem besteht für besonders innovative Start-ups die Möglichkeit, das Programm beim Plug and Play Tech Center im Silicon Valley zu verlängern. Ein weiteres Programm ist für den Herbst 2013 geplant.

Für das Programm haben sich die Axel Springer AG („Bild“, Berliner Morgenpost) und das Plug and Play Tech Center, ein führender Start-up-Investor und Accelerator aus dem Silicon Valley, zusammengeschlossen. Beide Unternehmen sind jeweils zur Hälfte an Axel Springer Plug and Play beteiligt. Gründungsgeschäftsführer sind Ulrich Schmitz für Axel Springer und Saeed Amidi für Plug and Play.

Berlin als Teil des internationalen Ecosystems

Auf die Frage, wo das Projekt in einem Jahr stehe werde, sagte Schmitz: „Wir hoffen, dass wir dann 20 gute Teams mit tollen Geschäftsmodellen und guten Anschlussfinanzierungen für die Mehrzahl von ihnen vorweisen können.“ Zum Standort Berlin, Zentrum der deutschen Start-up-Szene, sagte er: „Wir sehen Berlin als Teil des internationalen Ecosystems. Und das wollen wir fördern.“

Mehr als 1200 Start-ups angeschoben

Seit seiner Gründung im Jahr 2006 hat das Plug and Play Tech Center mehr als 1200 Start-ups in ihrer Entwicklung begleitet. Darunter sind so bekannte Namen wie der Bezahldienstleister PayPal, der Datencloud-Service Dropbox und die Musiksuchmaschine Soundhound. Das Unternehmen ist Co-Investor und Partner von über 100 Wagniskapitalfirmen und unterhält mehr als 100 Unternehmenspartnerschaften. Insgesamt konnten die Start-ups aus dem Plug and Play-Netzwerk mehr als eine Milliarde US-Dollar Wagniskapital einsammeln.

„Die teilnehmenden Start-ups profitieren von den Erfahrungen der Gesellschafter, einer hohen Sichtbarkeit und den exzellenten Kontakten aus unserem Netzwerk. Besonderes Augenmerk legen wir auf ein individuelles Coaching. Axel Springer versteht sich dabei als wertsteigernder Partner und respektiert die Kreativität und Eigenständigkeit junger Unternehmerinnen und Unternehmer“, sagt Ulrich Schmitz, Chief Technology Officer bei Axel Springer. „Das Angebot richtet sich an mediennahe Startups, wobei wir uns ausdrücklich nicht nur auf unsere heutigen Geschäftsfelder beschränken“, sagte Schmitz.

Plug and Play freut sich auf Berliner Start-up-Szene

Das Coaching umfasst eine Begleitung durch Mentoren, Workshops sowie den Austausch mit dem internationalen Netzwerk der Partner. Für das Paket aus finanziellem Investment, Coaching und Büroinfrastruktur erhält Axel Springer Plug and Play in der Regel eine Beteiligung in Höhe von fünf Prozent an dem Unternehmen. Das Programm schließt mit einem „Demo Day“, bei dem sich alle Teams Kapitalgebern vorstellen, um Anschlussfinanzierungen zu erhalten.

Saeed Amidi, CEO und Gründer des Plug and Play Tech Center: „Wir freuen uns auf die Berliner Start-up-Szene mit ihren zahlreichen kreativen Gründern. Mit unserem Accelerator begleiten und fördern wir innovative Start-ups vor Ort und geben Ihnen Zugang zu unserem internationalen Netzwerk.“

Die Bewerbungsphase für das erste Programm endet am 19. April 2013. Weitere Informtionen: www.axelspringerplugandplay.com