Das Sommerbad an der Seestraße in Wedding haben am heutigen Sonnabend geöffnet (8–20 Uhr). Seit 7 Uhr sind zudem die Außenbecken des Kombibads Mariendorf am Ankogelweg erstmals in dieser Saison freigegeben.
Damit sind nach dem Start mit dem Sommerbad Kreuzberg an der Prinzenstraße am 3. Mai und dem Sommerbad Olympiastadion am vergangenen Dienstag, 6. Mai, vier Sommerbäder geöffnet – neben dem Strandbad Wannsee und den verpachteten Freibädern an natürlichen Gewässern, die teils schon geöffnet haben wie das in Lübars.
Badegäste wie eine Frau aus Wilmersdorf kritisieren jedoch, dass Sommerbäder wie das an der Forckenbeckstraße in Schmargendorf erst im Juni geöffnet werden. „Ja, es ist nicht bei der ersten Welle der Öffnungen dabei, aber wir wollen auch in diesem Jahr wieder einen verlässlichen Betrieb in Hallenbädern anbieten“, sagte BBB-Sprecher Matthias Oloew. Das bedeute, dass die Bäderöffnungen sich stärker an dem Bedarf der Badegäste und an der Wetterlage orientierten. Spätestens zum 7. Juni sollen dann laut Oloew alle Sommerbäder geöffnet sein.
Kritik gab es bereits von Schwimmern, weil der wochentags in Hallenbädern geltende reduzierte Tarif von 10 bis 15 Uhr in Höhe von 3,50 Euro in den von den Bäderbetrieben gemanagten Sommerbädern nicht gelten wird. „Ich habe im März eine Karte für 70 Euro gekauft, mit der ich 20 Eintritte habe. Nun soll ich 5,50 Euro zahlen und die Karte bis zum Herbst aufheben. So wird dem kleinen Mann arg mitgespielt“, sagte ein 82 Jahre alter Rentner. Er hat sich an den Petitionsausschuss des Abgeordnetenhauses gewandt.
Zum Muttertag bieten die Bäderbetriebe an elf Standorten wie im Stadtbad Schöneberg oder in der Schwimmhalle Buch einen Aktionstarif für alle Mütter, die mit ihren Kindern schwimmen gehen möchten. Wer in Begleitung mindestens eines Kindes erscheint, erhält eine Karte zum ermäßigten Tarif.
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