Der Rechtsstreit zwischen der Londoner Kanzlei Clifford Chance, der Großbank JP Morgan und der Berliner BVG ist vom Tisch. „Das Verfahren ist ohne Anerkennung einer Rechtspflicht beendet worden“, bestätigte BVG-Sprecherin Petra Reetz. Darüber hinaus könne sie aber keine weitere Stellungnahme dazu abgeben, „weil die Vereinbarungen selbst vertraulich sind.“

Kern des Streits war ein hochriskantes und letztlich gescheitertes Finanzgeschäft, das die Berliner Verkehrsbetriebe BVG im Jahr 2007 mit der Investmentbank JP Morgan geschlossen hatten. Die Bank hatte die BVG verklagt, wollte umgerechnet rund 155 Millionen Euro Schadensersatz. Clifford Chance hatte bei dem Finanzgeschäft die BVG beraten, die nun ihrerseits die Kanzlei für das Verlustgeschäft haftbar machen wollte.

Der Prozess hatte bereits am 20. Januar dieses Jahres begonnen. Am vergangenen Freitag ist er nun einvernehmlich beendet worden.

BM