Bei der Versteigerung des Inventars aus dem traditionsreichen Hotel Bogota in der City West wurden etwa 38.000 Euro erzielt, wie das Berliner Auktionshaus „Auctionata“ mitteilte. Davon müssen allerdings etwa 35 Prozent für den Online-Versteigerer abgezogen werden.
Der ehemalige Hoteldirektor Joachim Rissmann, der Anfang Dezember 2013 sein Haus an der Schlüterstraße in Charlottenburg wegen Mietschulden schließen musste, erhält demnach etwa 25.000 Euro. Von den 50 Objekten, die sich das Auktionshaus ausgesucht hatte, wurde 43 versteigert. Das rote Ledersofa erhielt den Zuschlag bei 1400 Euro.
Rissmann hatte zwar gehofft, dass bei der Versteigerung noch etwas mehr zusammenkommt. Mit dem Ergebnis ist er dennoch zufrieden: „Das hat mich auf jeden Fall einen Schritt weitergebracht, es ist wieder etwas abgearbeitet, damit das Neue kommen kann“, sagte er am Sonnabend.
Der Hauseigentümer hatte sich bei einer Güteverhandlung vor Gericht darauf eingelassen, dass Rissmann statt der 290.000 Euro Mietschulden nur noch 100.000 Euro begleichen muss. Rissmann will jetzt möglichst auch noch die restlichen Sachen verkaufen. So fand beispielsweise die Möbelgarnitur aus dem Rupert-Everett-Zimmer keinen Interessenten, außerdem habe er noch etliches Inventar in Lagerräumen.
Wer sich dafür interessiert: Rissmann ist per Mail erreichbar: info@hotel-bogota.de
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