Die Zahl der Arbeitslosen in Berlin hat sich im Januar saisonbedingt um gut 13.000 auf rund 215.000 erhöht. Die Quote stieg verglichen mit Dezember 2013 um 0,7 Punkte auf 11,9 Prozent. Das teilte die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag mit. Das sind aber 0,5 Punkte weniger als vor einem Jahr.
Direktionschef Dieter Wagon sprach vom niedrigsten Januar-Wert seit 1991. „Die wirtschaftliche Entwicklung in Berlin ist weiter gut.“ Die Quote stieg vor allem, weil etwa auf dem Bau und in der Gastronomie im Winter weniger Personal gebraucht wird. Zudem melden sich im Januar viele arbeitslos, deren Verträge zum Jahresende ausgelaufen sind.
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In Brandenburg erhöhte sich die Zahl der Arbeitslosen saisonbedingt um 14.000 auf gut 142.000. Die Quote stieg um einen Punkt auf 10,6 Prozent. Das waren allerdings noch 0,4 Prozentpunkte weniger als vor einem Jahr. Auch hier ist die Quote so niedrig wie seit 1991 nicht.
Bundesweit deutlich mehr als drei Millionen ohne Job
Bundesweit stieg die Zahl der Arbeitslosen im Januar erstmals seit zehn Monaten wieder deutlich über die Marke von drei Millionen. Der Anstieg fiel aber deutlich geringer aus als für die Jahreszeit üblich, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Donnerstag in Nürnberg mitteilte.
Bei der Behörde waren im Januar 3,136 Millionen Arbeitslose registriert. Das seien 263.000 mehr gewesen als im Dezember, aber 2000 weniger als vor einem Jahr. Üblich war in den vergangenen Jahren eine Zunahme der Arbeitslosenzahl von Dezember auf Januar um etwa 300.000.
Die Arbeitslosenquote sei auf 7,3 Prozent gestiegen. Unter Herausrechnung der jahreszeitlichen Einflüsse ging die Arbeitslosenzahl unerwartet deutlich um 28.000 zurück. Volkswirte hatten eine Abnahme um 5000 erwartet.
dpa/sei





