Nachdem es am Donnerstagmittag zu einem Oberleitungsschaden kam, war der S-Bahnverkehr wegen Einsatzmaßnahmen der Bundespolizei teilweise unterbrochen.

Ein Baustellenfahrzeug hatte gegen 12 Uhr eine Oberleitung auf der Strecke zwischen den Bahnhöfen Berlin-Ostbahnhof und Ostkreuz beschädigt

Die Stromleitung wurde am Donnerstagnachmittag instand gesetzt. Wie die Deutsche Bahn mitteilte, konnten Regional- und Fernzüge ab 16.10 Uhr wieder normal fahren, Verspätungen waren allerdings noch möglich.

Wegen des Schadens waren zwei Regionalzüge liegen geblieben. Ein RE7 auf dem Weg nach Schönefeld fuhr in den Bereich der beschädigten Oberleitung ein und blieb auf dem Teilstück zwischen den S-Bahnhöfen Warschauer Straße und Ostkreuz in Höhe der Modersohnbrücke liegen. Bei einem zweiten Regionalzug kam es ebenfalls in diesem Bereich zum außerplanmäßigen Halt.

Die Fahrgäste mussten Züge am Donnerstagnachmittag über die Gleise verlassen, wie Bahn und Bundespolizei berichteten. Aus Sicherheitsgründen wurde daher auch der S-Bahnverkehr kurz gestoppt. Fernzüge aus Westdeutschland fuhren am Nachmittag nur bis zum Hauptbahnhof statt bis zum Ostbahnhof.

Fahrgäste der verschiedenen Regionalzuglinien mussten zum Teil auf S- und U-Bahnen umsteigen.

Gegen 13.50 Uhr teilte die S-Bahn via Twitter mit, dass der durchgehende Zugbetrieb auf den Linien 5, 7, 75 wieder aufgenommen worden sei.

Die Bundespolizei hat die Ermittlungen zum Unfall aufgenommen.

jkw/dpa/sei