Die Ursache für eine nächtliche Explosion in Berlin-Neukölln konnte jetzt geklärt und der Verantwortliche ermittelt werden.

Am 13. November 2013 hatte es gegen 3.50 Uhr an der Neuköllnischen Allee einen extrem lauten Knall gegeben. Schaden entstand bei der Detonation glücklicherweise nicht. Ein Anwohner hatte einen Unbekannten weglaufen sehen, die Kriminalpolizei sicherte Reste des explodierten Gegenstandes.

Die eigens für die Bearbeitung des Falles gebildete Ermittlungsgruppe beim Polizeilichen Staatsschutz des Landeskriminalamts konnte nun einen 29 Jahre alten Neuköllner als Tatverdächtigen ermitteln. Er wohnt in der Nähe des Tatorts.

Im Zuge von richterlich angeordneten Durchsuchungsmaßnahmen hat die Polizei weitere Beweismittel bei dem Mann sowie an seiner Arbeitsstelle gesichert, die den Verdacht erhärteten. Bei ihm wurden außerdem rund 80 Gramm Amphetamine sowie ein nicht zugelassenes Luftgewehr beschlagnahmt. Weitere Ermittlungsverfahren nach dem Betäubungsmittelgesetz sowie dem Waffengesetz wurden eingeleitet.

Der vorläufig festgenommene Tatverdächtige legte bei seiner Vernehmung ein umfangreiches Geständnis ab. Als Motiv gab er an zu experimentieren, um Silvester der Lauteste im Kiez zu sein.

Eine politische Motivation kann nach Polizeiangaben ausgeschlossen werden. Da keine Haftgründe vorliegen, wurde der Tatverdächtige wieder entlassen.

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