Der mutmaßliche Bombenleger vom Berliner Schillerpark wird in der geschlossenen Psychiatrie untergebracht. Der 46-Jährige sei geistig schwer krank und gefährlich für die Allgemeinheit, urteilte das Berliner Landgericht am Freitag.
Bei dem Rohrbombenanschlag vom August 2011 wurde ein Gärtner durch Splitter schwer im Gesicht verletzt. Der 58-Jährige hatte eine Plastiktüte mit der Bombe geöffnet. In der Wohnung des Verurteilten wurden Texte mit Tötungsphantasien gefunden.
Der Kraftfahrzeugmechaniker war zur Tatzeit schuldunfähig und kann daher nicht wegen Mordversuchs verurteilt werden, so das Gericht. Der 46-Jährige hatte eine Beteiligung bestritten.




