Der Rapper Sido hat die Anschuldigung im Fall einer Anklage wegen gefährlicher Körperverletzung zurückgewiesen. „Ich war das nicht. Alle Vorwürfe, die es gibt, sind haltlos“, sagte der Musiker mit dem bürgerlichen Namen Paul Würdig. „Es gibt Leute, die komische Ideen haben, an Geld zu kommen.“
Dem 32-Jährigen wird vorgeworfen, Ende April 2012 in einem Berliner Szene-Club „Asphalt“ mit einer Wodka-Flasche auf einen Mann eingeschlagen zu haben. Auch am Dienstag hatte das Gericht einem Sprecher zufolge noch nicht entschieden, ob es die Anklage zulässt.
Die Ermittlungen seien abgeschlossen, hatte Staatsanwaltschaft Thomas Fels der Berliner Morgenpost im Oktober bestätigt. Medienberichten, nach denen die Staatsanwaltschaft bereits Anklage gegen den Musiker wegen gefährlicher Körperverletzung erhoben hat, bestätigte Fels damals nicht. Das Opfer, ein Geschäftsmann aus Karlsruhe, hatte bei der Attacke eine fünf Zentimeter breite Platzwunde am Kopf davongetragen.
Der Musiker hatte in der Vergangenheit auf Anfrage selbst bestätigt, dass gegen ihn ein Verfahren laufe, zu den Details wollte er sich aber nicht äußern. Ein Termin für eine mögliche Verhandlung steht noch aus.
dpa/BM





