Im Prozess um den Mord an dem 59-jährigen Nachtclub-Besitzer Joachim S. hat der Verdächtige Metin M. am Donnerstag Angaben zu der tödlichen Messerattacke verweigert.
Sein mitangeklagter Freund Marek F. bestritt eine Verstrickung in den Raubmord am Donnerstag vor dem Berliner Landgericht. Er sei nicht am Tatort gewesen.
Im März dieses Jahres hatte eine Putzfrau den Besitzer einer Berliner Prominenten-Diskothek tot in der Badewanne seiner Wilmersdorfer Wohnung gefunden.
Der Inhaber eines Escort-Service bezichtigte den 33-jährigen Metin M. im Prozess als Täter. Dieser habe ihm gestanden, etwas mit dem Mord zu tun gehabt zu haben. „Er könne es nicht erklären, es sei nicht geplant gewesen“, schilderte dieser Angeklagte ein damaliges Gespräch.
Der Anklage nach war Metin M. mit dem Inhaber des nahe am Kurfürstendamm gelegenen Klubs verabredet. In der Wohnung habe der wegen Gewalttaten vorbestrafte Angeklagte dann unvermittelt zugestochen.
EC-Karte und gefälschte Uhr erbeutet
Der 29-jährige Marek F. sei hinzugekommen und habe auf Kopf und Hals von Joachim S. eingestochen, weil dieser noch gelebt habe.
Die Männer, die sich in der Haft kennengelernt hatten, sollen eine EC-Karte und eine gefälschte Cartier-Uhr erbeutet haben. Der Prozess ist bis zum 14. Januar 2014 terminiert.
dpa/mim




