Mit einem Foto und dem vollen Namen hatte die Berliner Polizei am Dienstag nach einem Mann öffentlich gefahndet, der am 11. Oktober 2013 an der Buttmannstraße in Berlin-Gesundbrunnen eine Siebenjährige angefahren haben und danach geflüchtet sein soll. Kurze Zeit später stellte sich der Gesuchte auf einem Polizeiabschnitt in Moabit.
Nach Polizeiangaben handelt es sich um einen 23-Jährigen. Das Mädchen ließ er schwer verletzt zurück.
Der Mann besitzt keinen Führerschein und fuhr einen gestohlenen Wagen. Ob er selbst das Auto entwendete, werde noch ermittelt. Der Verdächtige sei bereits aus der Vergangenheit durch Delikte bekannt, hieß es. Gegen ihn erging am Dienstag ein Haftbefehl.
Den Ermittlungen des Verkehrsunfalldienstes zufolge hatte der Mann am Freitagabend gegen 18.15 Uhr mit einem im April 2013 in Steglitz gestohlenen Renault Twingo das Mädchen erfasst, das offenbar zwischen geparkten Autos auf die Fahrbahn gelaufen war. Das Kind war durch die Wucht des Aufpralls mehrere Meter weit durch die Luft geschleudert worden. Durch den Unfall hatte es schwere Unterleibsverletzungen erlitten.
Derzeit gehen die Ermittler davon aus, dass der Fahrer sofort zu Fuß geflüchtet war. Lediglich sein Beifahrer hatte nach der Verletzten gesehen und anschließend über ein Handy die Feuerwehr alarmiert.
dpa/chm





