In Berlin sind im vergangenen Jahr wieder mehr Menschen bei Verkehrsunfällen schwer verletzt worden. Die Zahl der Schwerverletzten lag nach dem Tiefstand im Jahr 2010 erneut etwa auf dem Niveau wie zu Beginn dieses Jahrtausends. Das geht aus dem Verkehrssicherheitsreport 2013 hervor, den das Berliner Forum für Verkehrssicherheit am Dienstag vorstellte. Danach erlitten mehr als 2000 Menschen bei Verkehrsunfällen schwere Verletzungen.
Insgesamt waren 2012 fast 17.000 Verletzte zu beklagen. Dagegen gab es einen Rückgang bei Unfällen mit Todesfolge. Mit 42 Personen wurden nie zuvor weniger Menschen bei Verkehrsunfällen im Stadtgebiet getötet.
Nach wie vor sind Radfahrer und Fußgänger besonders gefährdet. Diese Gruppe macht Dreiviertel der Berliner Verkehrstoten aus und fast Zweidrittel der Schwerverletzten. Der diesjährige Verkehrssicherheitsbericht belegt erneut ein besonders hohes Risiko für Kinder im Schulalter, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind.
dpa/ap





