Dienstag, 1. 10.: Geigerin Hilary Hahn im Konzerthaus in Mitte
Die in den USA geborene, mit dem Grammy ausgezeichnete Violinistin Hilary Hahn ist voller Tatendrang. Mit der Camerata Salzburg tritt sie regelmäßig auf. Unter der Leitung von Louis Langrée spielt sie George Enescus Intermezzi für Streichorchester Nr. 1 und 2, Mozarts Violinkonzert G-Dur sowie die Jupiter-Sinfonie und Ralph Vaughan Williams’ „The Lark Ascending“. Diese „aufsteigende Lerche“ ist so etwas wie die heimliche Nationalhymne der Briten und eines der Lieblingsstücke Hahns.
Konzerthaus Gendarmenmarkt, Mitte, Tel. 203 09 21 01, 20 Uhr, Karten 28–60 Euro
Dienstag, 1. 10.: Max (Ex-Dieter) Moor liest im Wintergarten
Max (ehemals Dieter) Moor liest aus seinem Buch „Amüsante Geschichten aus der arschlochfreien Zone“. Es handelt davon, wie er mit seiner Frau von der Schweiz nach Brandenburg zieht, um den Traum vom eigenen Bauernhof zu verwirklichen. Eine charmante Liebeserklärung.
Wintergarten Potsdamer Str. 96, Tiergarten, Tel. 58 84 33, 20 Uhr, Karten kosten 11,90–19,90 Euro
Mittwoch, 2. 10.: Georg Ringsgwandl bei den Wühlmäusen
Er ist wieder unterwegs. Georg Ringsgwandl hat mit „Mehr Glanz!“ ein neues Album voller schlauer, schräger und skurriler Lieder eingespielt, das er nun drei Tage lang im Theater der Wühlmäuse vorstellt. Der promovierte Mediziner, der nach mehreren Platten, erfolgreichen Tourneen und zahlreichen Kleinkunstpreisen 1993 seinen Job als Oberarzt in der Kardiologie zugunsten der musikalischen Karriere aufgab, bekennt: „Nur Irre haben mein Zeug im Plattenschrank“. Und singt von Fernsehschauspielerinnen und Sachbearbeiterinnen, von Obdachlosen, Bauern und Kardinälen. Und alle wollen sie nur das eine: „Mehr Glanz!“
Wühlmäuse Pommernallee 2-4, Westend, Tel. 30 67 30 11, 20 Uhr, Karten kosten 21,50–26,50 Euro (auch Do. und Fr.)
Mittwoch, 2. 10.: „Endlich Visionen“ im Kabarett Distel an der Friedrichstraße
Mit sechzig hat man noch Träume? In der Distel schon und nicht nur das – sogar Zukunftsvisionen entwickeln die professionellen Lästermäuler von der Friedrichstraße. Mit dem Jubiläumsprogramm „Endlich Visionen“ macht das Distel-Ensemble Tabula rasa und zielt auf die Politik der alten und neuen Bundeskanzlerin Angela Merkel. Ganz ohne Durchhalteparolen. Premiere.
Kabarett Distel Friedrichstr. 101, Mitte, Tel. 204 47 04, 19 Uhr, mit Glück Restkarten an der Abendkasse
Mittwoch, 2. 10.: Papst-Kidnapping im Stadttheater Cöpenick
Die Komödie „Der Tag, als der Papst gekidnappt wurde“ kommt unter Regie von André Nicke auf die Bühne.
Stadttheater Cöpenick Friedrichshagener Straße 9, Köpenick, Tel. 65 01 62 34, 15 Uhr, Karten 15 Euro
Donnerstag, 3. 10.: Premiere „Die Zarenbraut“ an der Staatsoper
Die Staatsoper eröffnet ihre Spielzeit. Daniel Barenboim dirigiert „Die Zarenbraut“ von Nikolai Rimsky-Korsakow. Die Oper erzählt die in eine tragische Geschichte von Liebe, Eifersucht, Intrige, Verrat und Tod eingebettete Brautschau des Zaren. Regie führt Dmitri Tcherniakov. Premiere.
Staatsoper im Schiller Theater Bismarckstr. 110, Charlottenburg, Tel. 20 35 45 55, 18 Uhr, 63–126 Euro
Donnerstag, 3. 10.: Justin Sullivans New Model Army rockt im C-Club in Tempelhof
Das neue Album von New Model Army, „Between Dog and Wolf“, kommt – nachdem ihr Studio niedergebrannt und obendrein geplündert worden war – einer Auferstehung gleich. Zum 30-jährigen Bandbestehen geht die Band um Sänger und Gitarrist Justin Sullivan (Foto) auf ihre bisher größte Tournee. Urgestein der alternativen Rockszene.
C-Club Columbiadamm 9, Tempelhof, 20 Uhr, Tel. 78 09 98 10, Karten kosten 26 Euro
Freitag, 4. 10.: Berlin leuchtet und die ganze Stadt wird ein Farbentraum
Berliner Bauwerke erstrahlen wieder in buntem Lichterglanz. Und das gleich doppelt. Aus Ärger über die zunehmende Kommerzialisierung des „Festival of Light“ hat sich im Januar der Verein „Berlin leuchtet“ gegründet. Er geht am 4. Oktober an den Start und will ebenfalls Bauwerke, Brücken und Wahrzeichen der Stadt kunstvoll illuminieren. Darunter auch Wahrzeichen wie das Brandenburger Tor, den Fernsehturm und die Siegessäule. Auch Berliner Bahnhöfe sollen illuminiert werden. Das neue Lichtfest startet einige Tage früher als das „Festival of Lights“, das erst ab dem 9. Oktober stattfindet. Beide Feste dauern bis zum 20. Oktober. Mit von der Partie bei „Berlin leuchtet“ sind drei Gründungsmitglieder, die bereits 2004 das inzwischen weit über Berlins Grenzen hinaus beliebte „Festival of Lights“ gegründet hatten. Erstmals sollen auch Standorte wie Reinickendorf und Steglitz-Zehlendorf beteiligt werden.
Berlin leuchtet verschiedene Orte in der Stadt, http://www.berlin-leuchtet.de/
pem





