Am Donnerstagmorgen haben eine Gruppe Unbekannter einen Geldausgabeautomaten in Berlin-Kreuzberg gesprengt. Daraufhin sind die mutmaßlichen Täter geflüchtet waren und setzten wenig später ihren Fluchtwagen in Neukölln in Brand.
Mehrere Anwohner der Bergmannstraße hörten gegen 4.20 Uhr einen lauten Knall, bemerkten eine ausgelöste Alarmanlage sowie Qualm in einer Bankfiliale und sahen drei Personen in ein Auto steigen, mit dem sie in Richtung Baerwaldstraße davon fuhren.
Bisher ist bekannt, dass das Trio den Automaten im Vorraum der Bank auf noch zu ermittelnde Art aufsprengte. Dabei wurde jedoch das darin befindliche Geld mit Farbe markiert und größtenteils von den Tätern zurückgelassen. Verletzt wurde bei der Explosion zwar niemand, jedoch wurde der Bankvorraum erheblich in Mitleidenschaft gezogen.
Fluchtauto brennt am Maybachufer
Rund zwanzig Minuten später gingen bei der Polizei und der Feuerwehr Notrufe ein, da auf einem Parkplatz am Maybachufer ein Auto brannte. Ein Passant bemerkte den qualmenden BMW, den die Einsatzkräfte löschten. Durch die Hitzestrahlung wurden auch ein daneben geparkter Opel sowie mehrere Baumkronen beschädigt.
Nach dem derzeitigen Erkenntnisstand dürfte es sich bei dem ausgebrannten Wagen um das Fluchtfahrzeug handeln. Das Fahrzeug war vor rund zwei Wochen als gestohlen gemeldet worden.
Die Polizei ermittelt. Dabei wird auch geprüft, ob ein Zusammenhang zur Tat vom vergangenen Montag besteht, bei der Unbekannte einen Geldausgabeautomaten im Vorraum einer Bankfiliale am Halleschen Ufer in Kreuzberg gesprengt hatten.
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