Die amerikanische First Lady Michelle Obama (49) wird an diesem Mittwoch in Berlin das Holocaust-Mahnmal und die Mauer-Gedenkstätte in der Bernauer Straße besuchen.

So sieht es das offizielle Programm vor. An der einstigen Mauer wird sie demnach vom Ehemann der Bundeskanzlerin, Joachim Sauer (64), begleitet.

Als weitere Stationen werden das Asisi-Panorama über das geteilte Berlin am Checkpoint Charlie und der Reichstag gehandelt. Was die beiden Obama-Töchter Malia (14) und Sasha (12) vorhaben, ob sie zum Beispiel mal einen Shopping-Bummel unternehmen oder ins Kino gehen, ist geheim.

Überraschungs-Besuch in Kreuzberg und Neukölln?

Die Obamas wohnen im Luxus-Hotel „Ritz-Carlton“. In Fußweite liegen das Brandenburger Tor, das Stelenfeld des Holocaust-Mahnmals, der Tiergarten sowie die Kinos, Läden und Restaurants am Potsdamer Platz.

Während US-Präsident Barack Obama 2008 als Kandidat in Berlin war, ist es für den Rest der Familie der erste Besuch in der deutschen Hauptstadt. Überraschungen sind möglich. Im südafrikanischen Kapstadt beispielsweise besuchte Michelle Obama, die sich für gesundes Essen einsetzt, mit ihrer Entourage das Restaurant „The Kitchen“. Das liegt in einer Gegend, die in Berlin mit Kreuzberg oder Neukölln vergleichbar wäre.

Barack in Nordirland, Frau und Töchter in Irland

Während US-Präsident Barack Obama am Dienstag weiter beim G8-Gipfel in Nordirland war, besuchten Michelle, die 12 Jahre alte Sasha und die 14 Jahre alte Malia den Nationalpark Wicklow Mountains in der Republik Irland. Dabei lernten sie unter anderem irische Sagen aus der Region kennen.

Medienberichten zufolge sollten sie zum Mittagessen den U2-Sänger und Friedensaktivisten Bono treffen – offiziell bestätigt wurde dies zunächst nicht. Danach sollten sie sich auf den Rückweg Richtung Nordirland machen und am Abend zusammen mit Barack Obama in Berlin einfliegen.

Michelle und die zwei Mädchen waren bereits am Montag nach Irland gereist und hatten sich unter anderem an der Universität Trinity College in Dublin über ihre irischen Vorfahren informiert.

dpa/oje