Bei einer Geschwindigkeitskontrolle in Berlin-Spandau ist der Polizei eine rekordverdächtige Anzahl von Rasern ins Netz gegangen.
Während der gut dreistündigen Kontrollaktion am Sonntag fielen fünf Autofahrer besonders negativ auf, die sich in Fahrtrichtung Spandau offensichtlich ein Rennen geliefert hatten, teilte die Polizei am Montag mit.
Der schnellste „Rennfahrer“ wurde mit 166 Stundenkilometern gemessen. Als Höchstgeschwindigkeit erlaubt ist dort lediglich Tempo 50. Der Fahrer darf mit vier Punkten in der Verkehrssünderdatei in Flensburg rechnen, erhält laut Polizei zudem ein Fahrverbot von mindestens drei Monaten und ein Bußgeld in Höhe von 680 Euro.
Mitarbeiter des Verkehrsdienstes hatten am Sonntagvormittag zwischen den Kreuzungen Rohrdamm und Paulsternstraße einen mobilen Blitzer installiert. Innerhalb von fünf Sekunden passierten zwei BMW, ein Chrysler, ein VW und ein Smart die Tempokontrolle mit extrem erhöhter Geschwindigkeit.
Hinter dem Spitzenreiter fuhren die übrigen vier extremen Raser Geschwindigkeiten zwischen 134 und 113 Kilometern pro Stunde und müssen mit den gleichen Sanktionen rechnen wie der Schnellste.
In der Zeit von 11.15 bis 14.30 Uhr hatten die Kontrolleure der Polizei insgesamt 245 Geschwindigkeitsübertretungen auf der Hauptverkehrsstraße festgestellt.
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