Mit insgesamt 4,16 Kilogramm Heroin im Gepäck hat die Berliner Polizei am Sonntagnachmittag drei Drogenschmuggler festgenommen.
Die 32, 37 und 48 Jahre alten Männer hatten das Rauschgift aus Holland in das südlich von Berlin gelegene Dahlewitz geschmuggelt, um es anschließend in Berlin zu verkaufen. Der Marktwert der Lieferung lag nach Angaben der Polizei bei mehr als 100.000 Euro.
Die drei Schmuggler, die offenbar in Dahlewitz ihren Deal perfekt machen wollten, gingen sehr arbeitsteilig vor. Der 48 Jahre alte Mann, ein Holländer, hatte die Ware aus seiner Heimat nach Brandenburg in einem Reserverad seines Toyota transportiert.
Am Treffpunkt in Dahlewitz stand dann der 37 Jahre alte Komplize bereit. Er gilt als Lieferant für eine siebenköpfige Bande, die bereits 2012 von der Polizei zerschlagen worden war.
Dieser Bande konnte vor einem Jahr nachgewiesen werden, dass sie in mehr als 1000 Fällen Drogen in der U- und S-Bahn verkauft hatte. Betroffen waren Stationen entlang der Linie U 7 zwischen Fehrbelliner Platz und Gneisenaustraße.
Der 32 Jahre alte Dealer, der ebenfalls an dem vereinbarten Treffpunkt in Dahlewitz anwesend war, ist nach Angaben der Polizei in der Vergangenheit bereits wegen Handels mit Heroin zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden.
Bei der noch am Sonntag bei den 32 und 37 Jahre alten Männern durchgeführten Wohnungsdurchsuchung beschlagnahmte die Polizei zahlreiche Handys sowie Computertechnik. Die Männer wurden einem Ermittlungsrichter vorgeführt.
plet


