Nahverkehr

Busse statt S-Bahnen zwischen Wannsee und Zehlendorf

Zum Wannsee geht es ab 28. März vorerst nur noch mit dem Bus. Die Bahn erneuert Schotter und Gleise zwischen Mexikoplatz und Schlachtensee. Bis zum 8. April gibt es auch einen Expressbus.

Foto: Soeren Stache / picture-alliance/ ZB

Neben Eis und Schnee wird jetzt auch noch eine neue Baustelle für Einschränkungen bei der Berliner S-Bahn sorgen. Vom 28. März, 22 Uhr, bis zum 8. April fahren die Züge auf der S1 (Wannsee–Oranienburg) nur noch bis Zehlendorf. Bis Wannsee richtet die S-Bahn einen Ersatzverkehr mit Bussen ein.

Fahrgäste müssen dabei beachten, dass die Busse bereits am Bahnhof Sundgauer Straße abfahren. Damit will die Bahn lange und zeitaufwendige Umsteigewege am Bahnhof Zehlendorf vermeiden.

Der Berliner Fahrgastverband Igeb begrüßt, dass die S-Bahn nicht nur einen Bus fahren lässt, der – mit deutlich längerer Fahrzeit als die S-Bahn – alle Haltepunkte ansteuert. Zusätzlich werde es noch einen schnellen Expressbus geben, sagte Igeb-Sprecher Jens Wieseke. Der Bus fährt tagsüber im Fünf-Minuten-Takt und stoppt unterwegs nur an den Haltestellen Zehlendorf Eiche und Potsdamer Chaussee/Lindenthaler Allee.

In der Woche will die Deutsche Bahn Schotter und Gleise auf rund zwei Kilometer Länge zwischen Mexikoplatz und Schlachtensee erneuern. Das Gleis in der Gegenrichtung werde für die Baulogistik benötigt und könne daher nicht für den Zugbetrieb genutzt werden, heißt es. Experten der Bahn wollen am Mittwoch von 15 bis 19 Uhr auf dem S-Bahnhof Mexikoplatz über die Baumaßnahme sowie alternative Fahrmöglichkeiten detailliert informieren.