BVG und S-Bahn

VBB verschiebt Entscheidung über höhere Ticketpreise

Foto: Daniel Reinhardt / dpa

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg hat sich noch nicht auf eine Erhöhung der Ticketpreise bei BVG und S-Bahn einigen können. Die Entscheidung ist erst einmal aufgeschoben.

Die geplante Fahrpreiserhöhung im Nahverkehr in Berlin und Brandenburg ist noch nicht beschlossen. Der Aufsichtsrat des Verkehrsverbunds hatte das Thema am Donnerstag auf der Tagesordnung, traf aber keine Entscheidung, wie eine Sprecherin mitteilte. Das Gremium tritt am 11. April wieder zusammen.

Die Bus- und Bahn-Unternehmen wollen den Tarif zum 1. Juli erhöhen. So soll der Einzelfahrschein für das Berliner Tarifgebiet AB zum 1. Juli 2,60 statt bisher 2,40 Euro kosten und für das Tarifgebiet ABC 3,20 statt 3,10 Euro. Auch Tages- und Monatskarten sollen teilweise teurer werden.

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) unterstützt das Vorhaben. Der Verkehrsverbund gehört den Ländern Berlin und Brandenburg sowie den Landkreisen und kreisfreien Städten Brandenburgs. Er koordiniert den Nahverkehr in der Region, den die öffentliche Hand bei Bahn- und Busunternehmen bestellt. Den Aufsichtsratsvorsitz übernahm am Donnerstag die brandenburgische Verkehrsstaatssekretärin Kathrin Schneider.

( dpa/alu )