Die Berliner S-Bahn sucht nach wie vor nach den Ursachen für die Schwachstellen bei einem Teil des Fuhrparks. Rasche Abhilfe für die S-Bahn-Probleme sieht die Führungsspitze aber nicht. Es würden erneut externe Experten zu Rate gezogen, um herauszufinden, warum es immer wieder zu Pannen komme, sagte S-Bahn-Geschäftsführer Peter Buchner am Mittwoch im Inforadio des RBB.
Dabei gehe es um die Züge der veralteten Baureihe 485, die sich als nicht winterfest erwiesen hätten. Für Abhilfe könnten zwar neue Züge sorgen. Wenn in zwei Jahren klar sei, wer die S-Bahn nach 2018 betreiben werde, dauere es aber noch mindestens fünf Jahre, bis es neue Züge für Berlin geben werde. „Früher wird's nicht“, sagte Buchner. Schnee und Eis hatten am Dienstag zu massiven Störungen bei der S-Bahn geführt.
Am Mittwochmorgen lief der S-Bahn-Verkehr weitestgehend normal. Nach der Beseitigung eines Schienenbruchs am Potsdamer Platz fahren die S-Bahnzüge wieder pünktlich, wie die S-Bahn Berlin GmbH mitteilte.
dpa/ap





