Bei Messerattacken im Berliner Bezirk Mitte sind in der Nacht zum Sonnabend und am Morgen zwei Menschen lebensgefährlich und ein weiterer schwer verletzt worden. Passanten fanden mitten in der Nacht an der Kreuzung Dircksenstraße/Ecke Rochstraße einen 22 Jahre alten Mann auf dem Gehweg. Mit einer lebensgefährlichen Stichverletzung kam er ins Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte. Dort wurde er notoperiert. Danach war er außer Lebensgefahr. Wie es zu den Stichverletzungen gekommen war, war zunächst unklar. Die Polizei ging allerdings von versuchter Tötung aus.

Ebenfalls in Mitte kam es am Morgen in der Karl-Liebknecht-Straße zu einem Streit dreier Männer. Dabei attackierte ein 39-Jähriger seinen 28 Jahre alten Kontrahenten auf dem Gehweg mit einem Messer und verletzte ihn dabei lebensgefährlich am Hals. Der Verletzte wiederum stach dem Angreifer in die Brust. Die beiden Männer waren total betrunken. Der 22 Jahre alte, dritte Mann blieb unverletzt. Die Mordkommission ermittelt auch hier wegen versuchter Tötung. Der Hintergrund des Streits war zunächst unklar.

dpa/nbo