Präventionsbericht

Die Gewalt an Berliner Schulen geht zurück

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Im vergangenen Schuljahr ist es zu 1468 gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen. Das sind sieben Prozent weniger Vorfälle als noch ein Jahr zuvor. Die meisten Meldungen kommen aus dem Bezirk Mitte, wie aus einem Präventionsbericht hervorgeht.

Die Gewalt an Berliner Schulen geht weiter zurück. Wie aus dem am Montag veröffentlichten Präventionsbericht hervorgeht, wurden im vergangenen Schuljahr rund sieben Prozent weniger Vorfälle gemeldet als noch 2009/10. 1468 gewaltsamen Auseinandersetzungen und Notfälle wurden gemeldet.

Insgesamt erlebte noch immer gut jeder Dritte Schüler Gewalt oder einen Notfall an seiner Schule. „Wir müssen die Gewaltvorfälle konsequent im Blick haben, denn jeder Fall ist einer zu viel“, warnte Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD).

Die meisten Meldungen kamen mit 17 Prozent aus dem Bezirk Mitte, gefolgt von Neukölln mit 13 Prozent. Meist wurden schwere körperliche Gewalt, Beleidigungen und Bedrohungen angezeigt. Bei Opfern und Tätern am stärksten vertreten war die Gruppe der 8- bis 13-Jährigen. Insgesamt lagen Meldungen aus 38 Prozent aller Schulen vor. Bei mehr als Dreiviertel aller Fälle ging es um körperliche Gewalt und Bedrohungen. Opfer war zu etwa 20 Prozent das Schulpersonal.

( dpa/dapd/bee )