Straßensperrung

Macher der Fashion Week werben um Verständnis

Das riesige Zelt der Fashion Week am Brandenburger Tor hatte vor allem unter Autofahrern für Unmut gesorgt. Jetzt bitten die Macher der Modemesse um Verständnis - und unterstrichen die wirtschaftliche Bedeutung der Veranstaltung für Berlin.

Foto: Massimo Rodari

Der Veranstalter der Berliner Fashion Week hat um Verständnis für die Straßensperrung nahe dem Brandenburger Tor geworben. „Wir bedauern die Unannehmlichkeiten, die im Zusammenhang mit dem Aufbau auf der Straße des 17. Juni entstehen“, sagte ein Sprecher der Agentur IMG am Donnerstag.

Ein dauerhafter, zentraler Veranstaltungsort am Brandenburger Tor sei wichtig für den Erfolg dieser Modemetropole. Dafür sei die Unterstützung der Stadt zwingend notwendig. „Zusammen mit den Zuständigen der Stadt stellen wir sicher, dass es zu so wenig Störungen kommt wie möglich.“

Die wochenlange Straßensperrung für den Aufbau des riesigen Fashion Week-Zeltes am Brandenburger Tor hatte für Unmut gesorgt. In dem Zelt stehen vom 18. bis 21. Januar rund 40 Schauen und Präsentationen auf dem Programm. Am 26. Januar soll die Straße wieder geöffnet werden.

Der Veranstalter unterstrich die wirtschaftliche Bedeutung der Modewoche. Die Fashion Week spüle alle sechs Monate mehr als 100 Millionen Euro in die Stadt. Sie helfe Berlin, sich als „Kreativzentrum von internationaler Bedeutung“ zu etablieren. Für Hotels, Taxifahrer und zahllose beteiligte Firmen sei die Modewoche, während der auch mehrere Messen stattfinden, eine wichtige Einkommensquelle.