Die Koalitionsvereinbarung zwischen der Berliner SPD und der Landes-CDU steht seit Mittwochmorgen. Wir haben uns das Papier angesehen - mit einem digitalen Werkzeug: Über Wordle.net lässt sich ermitteln und vergleichen, wie oft welche Begriffe in Texten verwendet werden. Vergleicht man auf diese Art die neue Koalitionsvereinbarung zwischen CDU und SPD sowie die beiden vorangegangenen Verträge der Linke-SPD-Regierung, dann lassen sich - rein von den Begriffen her - Unterschiede feststellen. Zum Beispiel: Das Thema "Schule" war zuvor groß - jetzt ist es das Thema "Unternehmen". Und auch das Internet kommt in der neuen Koalitionsvereinbarung zu seinem Recht - ein wenig.
Vergleich der Koalitionsverträge: Wie oft welche Begriffe vorkommen
Das häufigste Wort nach Berlin, Berliner und Koalition - die üblichen Stopp-Wörter wurden herausgefiltert - ist "Unternehmen" (64 Mal genannt). In den vorangegangenen beiden Legislaturperioden kam der Begriff "Schule" auf die meisten Nennungen. Der Vergleich - rein auf Wortbasis, nicht inhaltlich - zeigt auch, das das Thema Internet nun auch deutlich stärker als in der Vergangenheit für die neue Berliner Landesregierung von Bedeutung ist - wenngleich auch noch immer die Relevanz, jedenfalls bei Betrachtung der in der Koalitionsvereinbarung verwendeten Begriffe, insgesamt noch eher gering ist. Der Begriff Rechtsextremismus taucht im neuen Koalitionsvertrag weniger häufig auf als in der Vereinbarung, die SPD und Linke in der vorigen Legislaturperiode geschlossen hatten.
Und so sehen die Koalitionsverträge als Schlagwort-Wolke aus - dabei erscheinen solche Begriffe, die besonders häufig vorkommen, besonders groß.
Koalitionsvertrag 2011 - 2016 als Schlagwort-Wolke
Koalitionsvertrag 2006 - 2011 als Schlagwort-Wolke
Koalitionsvertrag 2001 - 2006 als Schlagwort-Wolke
Zum Nachlesen: Die Koalitionsverträge von 2001 bis 2011:
Koalitionsvertrag 2011 - 2016 als PDF
Koalitionsvertrag in Berlin 2006 - 2011 als PDF
Koalitionsvertrag 2001 - 2006 als PDF
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