Rot-schwarze Personalie

Frank Steffel will nicht Berliner Senator werden

Der Berliner CDU-Bundestagsabgeordnete Frank Steffel will nicht in den Senat wechseln. Hintergrund sind Spekulationen, wonach er im neuen Kabinett das Wirtschaftsressort übernehmen könnte.

Foto: Reto Klar

Die erste Personalie der künftigen rot-schwarzen Koalition in Berlin steht fest. Und es ist eine Absage: Frank Steffel, Bundestagsabgeordneter und stellvertretender CDU-Landesvorsitzender, will nicht Senator werden. „Ich habe nicht die Absicht, in den Senat zu wechseln“, sagte der Bundespolitiker am Rande der Koalitionsverhandlungen am Donnerstag. Stattdessen kündigte Steffel, der 2001 als Spitzenkandidat gegen den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) angetreten war, an, weiter im Bundestag arbeiten und sich 2013 erneut um ein Mandat bewerben zu wollen.

Der Reinickendorfer Unternehmer war zuvor als möglicher Wirtschaftssenator gehandelt worden. Nicht zuletzt, weil Steffel für die CDU in die Verhandlungsrunde zum wichtigen Bereich Wirtschaft gegangen war. Seinem Gegenpart von der SPD, Landeschef Michael Müller, werden hingegen weiter Ambitionen auf einen Senatorenposten nachgesagt.

Auf eine entsprechende Frage sagte der SPD-Politiker jedoch nur scherzhaft, er werde nach der Ansage Steffels „neu nachdenken“.