"Ergebnisoffene" Vermittlung

Berlins Grünen-Fraktion tut sich schwer

Die Berliner Grünen-Fraktion tut sich schwer, ihren Streit beizulegen. Realos und linker Flügel haben sich nach vier Stunden hitziger Diskussionen darauf geeinigt, einen Streitschlichter zur Hilfe zu holen.

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Die ehemalige Berliner Grünen-Spitzenkandidatin Renate Künast hat sich in den Konflikt zwischen linkem und Realo-Lager der Abgeordnetenhausfraktion eingeschaltet und Geschlossenheit angemahnt

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Die zerstrittenen Flügel in der Berliner Grünen-Fraktion haben sich auf einen „ergebnisoffenen Moderationsprozess“ geeinigt, um ihren Konflikt beizulegen. Bis Ende November sollen externe Fachleute (Mediatoren) den Streit so schlichten, „dass wir wieder zu einer effektiven, schlagkräftigen Oppositionsarbeit in der Lage sind“, sagten Fraktionschef Volker Ratzmann und der Vertreter des linken Flügels, Dirk Behrendt, am Dienstag nach einer mehr als vierstündigen Diskussion in der Fraktion. Was ergebnisoffen heißt, definierte Ratzmann nicht. Nach Einschätzung von Beobachtern könnte es auch bedeuten, dass einer der beiden wiedergewählten Fraktionsvorsitzenden – Volker Ratzmann oder Ramona Pop – doch zurücktreten muss, wie es der linke Flügel auch in der Sitzung noch vehement gefordert hat. Die Namen der Mediatoren sollen noch in dieser Woche auf einer weiteren außerordentlichen Fraktionssitzung beschlossen werden.

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