Unfall

Radfahrer auf Autobahnring A10 tödlich verletzt

Bei einem Unfall auf der Autobahn A10 ist ein Mann bei Groß Kreutz (Potsdam-Mittelmark) ums Leben gekommen. Der 45-Jährige war mit seinem Fahrrad auf dem westlichen Berliner Ring unterwegs.

Foto: schroeder / Thomas Schröder

Bodenloser Leichtsinn ist einem Radfahrer auf dem westlichen Berliner Ring, der A10, bei Phöben (Potsdam-Mittelmark) zum Verhängnis geworden. Ein 45-Jähriger ist in der Nacht zu Mittwoch mit seinem Rad als Geisterfahrer in südlicher Fahrtrichtung von einem entgegen kommenden Pkw erfasst worden. Der Radfahrer starb noch an der Unfallstelle, der Autofahrer kam leicht verletzt in ein Krankenhaus.

Wie die Polizei mitteilte, war der 45-Jährige aus Berlin gegen 21.30 Uhr etwa 500 Meter südlich der Anschlussstelle Phöben aus noch unbekannten Gründen in falscher Fahrtrichtung mit seinem Rad unterwegs. Kurz hinter einer leichten Kurve wurde der Mann vom Mercedes-Kombi eines 81-Jährigen frontal erfasst. Wiederbelebungsversuche eines Notarztes blieben erfolglos, der 45-Jährige erlag am Unfallort seinen schweren Verletzungen.

Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen zur Klärung des Unfallhergangs aufgenommen und das Fahrrad des Unfallopfers sichergestellt. Ein unabhängiger Gutachter hat noch in der Nacht die Unfallstelle untersucht. Zudem soll die Auswertung einer Blutentnahme klären, ob der Radfahrer unter Alkoholeinfluss gestanden hat. Nach Informationen von Morgenpost Online soll der Radfahrer einen mit Bierflaschen gefüllten Rucksack bei sich gehabt haben. Bislang ist nach Angaben eines Polizeisprechers noch nicht bekannt, an welcher Stelle der Radfahrer auf die Autobahn gelangt ist. Der 81 Jahre alte Mercedes-Fahrer wurde bei der Kollision verletzt und kam zur Beobachtung in eine Klinik.