Explosionsgefahr

Berliner Schule nach Gas-Havarie geräumt

Wegen eines Gaslecks ist am Donnerstagmorgen die Klingenberg-Oberschule an der Alberichstraße in Berlin-Biesdorf geräumt worden. Das ausströmende Gas war vor Schulbeginn im Keller des Gebäudes entdeckt worden.

In Biesdorf ist eine Schule wegen eines Gaslecks geräumt und für den regulären Schulbetrieb geschlossen worden. Schüler und Lehrer wurden am Donnerstag wieder nach Hause geschickt. Verletzt wurde niemand.

Noch vor dem Schulbeginn war am frühen Morgen Gasgeruch im Keller der Klingenberg-Oberschule im Stadtteil Marzahn bemerkt worden. Gegen 7.20 Uhr wurde die Feuerwehr an die Alberichstraße gerufen. Die Einsatzkräfte räumten das Gebäude und sperrten das Areal weiträumig ab. Da es sich um einen asphaltierten Schulhof handelt und Explosionsgefahr bestand, wurde auch dieser geräumt. Die Rettungskräfte der Feuerwehr stellten die Hauptgasleitung ab und lüfteten den Keller des viergeschossigen Gebäudes.

Trotzdem leckte eine sogenannte Gasniederleitung weiter. Eine halbe Stunde nach Eintreffen der Feuerwehr rückte der Entstörungsdienst der Netzgesellschaft Berlin Brandenburg (NBB) an, sagte André Studzinski, Sprecher der NBB, am Donnerstag. Die Feuerwehr übergab die Einsatzstelle an die Netzgesellschaft, blieb aber aus Sicherheitsgründen weiter vor Ort. Der Entstörungsdienst begann umgehend mit der Messung der Gaskonzentration. Im Schulgebäude selbst seien keine erhöhten Werte festgestellt worden, sagte der Sprecher. Für Lehrer, Schüler und Mitarbeiter habe auch zu keiner Zeit Gefahr bestanden.

Nach Angaben der NBB befand sich das Gasleck unter einer etwa 30 Zentimeter dicken Betonschicht auf dem Schulhof. Um es zu lokalisieren, seien Probebohrungen vorgenommen worden. Bis zum Nachmittag war das Gasleck durch die NBB geortet und die entsprechende Leitung auf einer Länge von fünf Metern von den Arbeitern freigelegt worden, sagte Studzinski. „Die Stelle wurde abgedichtet, beziehungsweise die betroffene Leitung ausgetauscht, sodass der reguläre Schulbetrieb am Freitag wieder aufgenommen werden kann“, sagte der NBB-Sprecher.