Unter Ausschluss der Öffentlichkeit hat am Montag vor dem Berliner Landgericht der Prozess gegen einen 17-Jährigen wegen versuchten Totschlags begonnen. Dem Jugendlichen wird vorgeworfen, im März dieses Jahres in Schöneweide einen 23-Jährigen mit Schlägen und Tritten misshandelt und dann mit einem Schraubenzieher niedergestochen zu haben.

Der Staatsanwaltschaft zufolge stach er siebenmal auf den Oberkörper des Opfers ein, wodurch der junge Mann lebensgefährliche Verletzungen an Leber, Lunge und Milz erlitt. Sein Leben konnte nur durch eine Notoperation gerettet werden.

Zugleich muss sich der 17-Jährige wegen Geldfälschung vor Gericht verantworten. Er soll Blüten hergestellt und diese beim Einkauf zur Bezahlung verwendet haben. Der nicht-öffentliche Prozess wird am 14. Oktober fortgesetzt.

dapd/mim