Jörg Vogelsänger (SPD) ist seit Donnerstag Brandenburgs Agrar- und Infrastrukturminister. Der 45-Jährige wurde im Landtag vereidigt. Der Diplomingenieur tritt die Nachfolge von Jutta Lieske (SPD) an, die nach gut drei Monaten ihr Amt aus gesundheitlichen Gründen aufgab. Er habe nicht gezögert, diese verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen, hatte der bisherige Staatssekretär nach Bekanntwerden des Amtswechsels gesagt.
Zu seinen anstehenden Aufgaben fällt nun die Vorbereitung der nächsten EU-Förderperiode. Auch die geplante unterirdische Einlagerung von Kohlendioxid (CO2) ist ein wichtiges Thema in Brandenburg. In seinem Wahlkreis hatte er in der Vergangenheit darauf hingewiesen, dass die Menschen wegen der geplanten Lagerung „große Sorgen“ hätten.
Der Sozialdemokrat saß von 1994 bis 2002 im Brandenburger Landtag. Bekanntheit erlangte er auf Landesebene vor allem als verkehrspolitischer Sprecher seiner Partei. Von 2002 bis 2009 war er Abgeordneter im Bundestag.
Vogelsänger wohnt in Erkner (Oder-Spree), ist verheiratet und hat zwei Töchter.
dpa/jw




