Wetter in Berlin

Politiker streiten über "Eisgipfel"-Vorschlag

Gute Idee - aber sie kam wohl zu spät. Die Forderung des Berliner CDU-Vize, Thomas Heilmann, die Gehwege Berlins eisfrei zu machen, wird jetzt zerlegt. Alle warten darauf, dass der Frühling diese Aufgabe übernimmt. Doch im nächsten Winter will Berlin professioneller handeln.

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Auf vielen Straßen und Plätzen herrscht Rutschgefahr wegen großer Glatteisflächen. Berliner beklagen, dass nur ungenügend oder garnicht geräumt wird. Doch wer ist verantwortlich?

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Die Forderung des stellvertretenden CDU-Landesvorsitzenden Thomas Heilmann nach einem Eisfrei-Gipfel zur Beseitigung des Glatteises auf den Berliner Bürgersteigen ist auf ein geteiltes Echo gestoßen. „In diesem Jahr ist das Chaos hoffentlich bald vorbei“, setzt David Eberhart, Sprecher des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) auf das Prinzip Hoffnung. Einen Eisfrei-Gipfel hält er für die Zukunft aber durchaus für sinnvoll.

Thomas Heilmann hatte am Wochenende in einem Beitrag für Morgenpost Online gefordert, alle Beteiligten sollten sich zu einem Eisfrei-Gipfel an einen Tisch setzen und nach Lösungen für eine bessere Gehwegreinigung im Winter suchen.

In der Landesregierung stößt der Vorschlag des CDU-Vize Heilmann auf Ablehnung. „Auch nach der fünften Wiederholung wird die Forderung nach einem Eisgipfel nicht vernünftiger“, sagte Senatssprecher Richard Meng am Sonntag.

Besonders Grundstückseigentümer und öffentliche Einrichtungen seien aber gefordert, ihre Pflichten zu erfüllen. Dass für die Zukunft neue Regelungen notwendig sind, um eine Wiederholung des Glatteis-Chaos zu verhindern, räumte der Senatssprecher aber ein.