Die Forderung des stellvertretenden CDU-Landesvorsitzenden Thomas Heilmann nach einem Eisfrei-Gipfel zur Beseitigung des Glatteises auf den Berliner Bürgersteigen ist auf ein geteiltes Echo gestoßen. „In diesem Jahr ist das Chaos hoffentlich bald vorbei“, setzt David Eberhart, Sprecher des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) auf das Prinzip Hoffnung. Einen Eisfrei-Gipfel hält er für die Zukunft aber durchaus für sinnvoll.
Thomas Heilmann hatte am Wochenende in einem Beitrag für Morgenpost Online gefordert, alle Beteiligten sollten sich zu einem Eisfrei-Gipfel an einen Tisch setzen und nach Lösungen für eine bessere Gehwegreinigung im Winter suchen.
In der Landesregierung stößt der Vorschlag des CDU-Vize Heilmann auf Ablehnung. „Auch nach der fünften Wiederholung wird die Forderung nach einem Eisgipfel nicht vernünftiger“, sagte Senatssprecher Richard Meng am Sonntag.
Besonders Grundstückseigentümer und öffentliche Einrichtungen seien aber gefordert, ihre Pflichten zu erfüllen. Dass für die Zukunft neue Regelungen notwendig sind, um eine Wiederholung des Glatteis-Chaos zu verhindern, räumte der Senatssprecher aber ein.
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