Ein Radweg an der Yorckstraße in Friedrichshain-Kreuzberg hat für Kopfschütteln gesorgt. Die gelben Markierungen für die Spur wurden nämlich auf dem Bürgersteig aufgezeichnet. Fußgänger mussten sich nun den Platz mit Radfahrern teilen. Ein Twitter-Nutzer beschwerte sich über die beengten Platzverhältnisse. „Ich habe Fragen: Wer ordnet so etwas an? Warum bleiben gleichzeitig drei(!) Spuren fürs Blech unangetastet? Wie sehr kann man Radfahrende & Fußgehende hassen?“

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Die Berliner Morgenpost hat beim Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg nachgehakt. Es stellte sich heraus, dass es sich um eine Panne handelte. „Grund ist ein fehlerhafter Antrag/Ausführung der Baufirma“, teilte eine Sprecherin des Bezirks mit. Die Radweg-Panne soll nun schnellstmöglich behoben werden. „Die Baufirma hat jetzt vom Straßen- und Grünflächenamt die Auflage erhalten, (...) die Markierungen vollständig zu demarkieren“, hieß es weiter. Das sollte bereits noch am Dienstag geschehen.

Gibt es nun überhaupt noch einen Radweg an der Yorckstraße? Ja, ein Radweg wird kommen. Aber an einer anderen Stelle. „Der Radstreifen wird dann von uns im Parkstreifen angeordnet“, berichtete die Sprecherin des Bezirks. Die Fußgänger haben also wieder Platz auf dem Gehweg.

Zickzack-Radweg in Zehlendorf sorgt für Spott

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Das ist Berlins absurdester Radweg

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    Es ist nicht die erste Radweg-Panne in Berlin. Ein etwa 200 Meter langer Zickzack-Radweg auf dem Gehweg der Zehlendorfer Leo-Baeck-Straße hatte 2018 viel Spott ausgelöst. Die Markierungen waren in Höhe der Straßenbäume jeweils versetzt. Wer den Weg entlangradeln wollte, musste also im Zickzack fahren - nahezu ein Ding der Unmöglichkeit. Im Internet brachte es der Gaga-Radweg zu einiger Berühmtheit und beflügelte die Fantasie vieler Nutzer. Von Street-Art, Alkohol-Teststrecke oder einer neuen Touristenattraktion war die Rede. Andere fanden ihn schlicht „idiotisch“. Mittlerweile wurde der Zickzack-Radweg weggefräst.

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    BM/JP