Ein Flugzeug der russischen Fluggesellschaft Aeroflot ist am frühen Donnerstagnachmittag auf dem Rollfeld des Flughafens in Genf nach einer Bombendrohung evakuiert worden. Das berichten mehrere Schweizer Medien übereinstimmend. Demnach wurden die 115 Passagiere kurz vor 13 Uhr aus der Maschine geholt, alle blieben unverletzt.

Zuvor, so berichtet unter anderem die Tageszeitung „Der Bund“, soll ein Mann zum Schalter der Fluggesellschaft gekommen sein und von der Bombe in dem Flieger gesprochen haben. Der Mann soll festgenommen worden sein, ein Verfahren gegen ihn liefe bereits, heißt es.

Der Flieger hätte von Genf aus nach Moskau fliegen sollen. Am Flughafen kam es nach der Drohung zu großen Verspätungen, weil Sprengstoffexperten zunächst das Flugzeug und das Gepäck untersuchen mussten. (ba)