Kino
So funktioniert die 3D-Technik
Wie entsteht eigentlich ein dreidimensionaler Film? Das wollten wir in Erfahrung bringen und haben dazu ein Interview mit Uwe Schilling, dem Technischen Leiter der UCI Kinowelt Gropius Passagen, geführt.
Berliner Morgenpost: Wie entstehen 3D-Filme?
Uwe Schilling: Die Filmaufnahmen werden mit einer Spezialkamera, die zwei Objektive im Augenabstand hat, gemacht.
Was hat es mit der 3D-Brille auf sich?
Die mit den beiden Objektiven gemachten Bilder werden gleichzeitig auf die Leinwand projiziert, was ohne Brille als verschwommenes Bild wahrgenommen wird. Die Brillen filtern das jeweils richtige Bild für das rechte und linke Auge.
Wird es vielleicht eines Tages 4D-Filme geben?
Für das Auge sind nur drei Dimensionen möglich. Zusätzlich besteht aber auch heute schon die Möglichkeit, in speziell ausgestatteten Sälen Effekte zu erzeugen.
Was erwartet uns in 4D-Filmen?
Vielleicht spürt man einen Luftzug, wenn Wind im Film aufkommt, oder man spürt Regentropfen, wenn es regnet u.s.w.
Gab es einen Film, der mehr Zuschauer hatte als Titanic?.
Mehr Zuschauer als Titanic hatte kein Film in den Kinos! Lediglich "Avatar" spielte aufgrund teurerer Tickets für die 3D-Version mehr Geld in die Kassen.
Wie lange dauert es, um einen Film auf einer Rolle zusammenzufügen?
Es dauert etwa eine Stunde, um die einzelnen Akte des Filmes (fünf bis acht Stück) in der richtigen Reihenfolge zuzammenzufügen.
Was ist der Unterschied zwischen einer normalen Kamera und einer 3D-Kamera?
Eine normale Kamera hat ein Objektiv, eine 3D-Kamera hat zwei Objektive.
Wie viele Zuschauer passen in Ihren größten Kinoraum ?
Etwa 500 .
Wofür sind die vielen Knöpfe und Regler am Projektor da?
Mithilfe der Knöpfe und Regler kann der Projektionist jederzeit manuell Eintellungen verändern. Er kann z.B. die Lautstärke und die Bildgröße anpassen. Zusätzlich kann er das Licht steuern und die Saaltüren schließen. Mit Hilfe eines Mikrofons kann er auch Durchsagen machen.
Macht Ihnen der Job Spaß ?
Auf jeden Fall!















