Der Anruf des Agenten zählt. Welcher Hollywood-Schauspieler wo übernachtet, entscheiden die Stellvertreter. Sie buchen das gesamte Team eines Films in ein Haus ein, das spart Wege und Organisation für die Interviews, die während der Festspiele stattfinden. So wie im Hotel „Regent Berlin“ jene mit dem „American Hustle“-Team aus Christian Bale und Amy Adams, die am Freitag Premiere im Friedrichstadtpalast feiern und die bereits am Mittwoch eingecheckt haben.

Ebenfalls erwartet wurden Viggo Mortensen, Kirsten Dunst („Two Faces of January“), Richard Linklater, Patricia Arquette („Boyhood“), Jennifer Connelly („Aloft“), Rosario Dawson, Michael Pena, John Malkovich („American Hero“) sowie die Protagonisten von „Cinema for Peace“: Uma Thurman und Catherine Deneuve.

Der große Auftakt der Stars findet im Hotel „Adlon“ statt. Das Team des Berlinale-Eröffnungsfilms „The Grand Budapest Hotel“, Tilda Swinton, Ralph Fiennes, Edward Norton, Bill Murray, Jeff Goldblum, Willem Dafoe und Wes Anderson, ist ebenfalls bereits angereist und erwartet Journalisten im Fünf-Sterne-Haus am Brandenburger Tor. Swinton hatte einst im „Ritz-Carlton“ genächtigt, als Mitglied der Jury. Diese, zu der neben James Schamus auch Christoph Waltz gehört, sollte dieses Jahr jedoch erstmals nicht mehr im Stammhaus übernachten. Das Hotel hat seine Jury-Gäste verloren.

Gewonnen hat das „Hotel de Rome“ Toni Colette sowie das „Sofitel“ Diane Kruger und Moritz Bleibtreu. George Clooney und Kollege Matt Damon schlafen wie gewohnt im „Soho House“. Als Klub-Mitglieder nutzen sie ihr Anrecht auf Unterbringung – das erledigt auch den Anruf des Agenten.