Acht Fahrgäste eines Linienbusses sind am Sonntagabend bei einem Unfall in Berlin-Neukölln verletzt worden. Ein 36 Jahre alter Autofahrer, der auf der Sonnenallee ursprünglich links neben dem Bus gefahren war, war plötzlich nach rechts ausgeschert und mit dem Bus der Linie M41 kollidiert, wie die Polizei am Montag mitteilte. An der Kreuzung Sonnenallee/Dammweg kam es den Angaben zufolge zu der Kollision. Augenzeugen berichteten, der Fahrer des Mietwagens habe überraschend gewendet.

Das Auto drehte sich um 180 Grad, schleuderte um den Bus herum und stieß erneut mit diesem zusammen – diesmal auf der anderen Seite. Durch die Wucht des Aufpralls konnten sich einige der Passagiere – vor allem im hinteren Teil des Busses – nicht mehr festhalten. Mehrere Fahrgäste stürzten. Zwei kleine Jungen fielen aus ihren Kinderwagen, ein Vierjähriger stürzte zu Boden.

29-Jährige mit schweren Verletzungen in der Klinik

Nach Angaben der Polizei von Montagfrüh wurden dabei acht Menschen verletzt. Unter ihnen sei eine 29 Jahre alte Frau, die wegen schwerer Verletzungen stationär im Krankenhaus aufgenommen werden musste. Die Frau habe über Schmerzen an einer Hand sowie an Brust und Rücken geklagt, hieß es. Auch eine 52-Jährige kam in ein Krankenhaus. Zwei ein Jahr und eineinhalb Jahre alte Säuglinge sowie ein vier Jahre alter Junge wurden ebenso leicht verletzt wie zwei 34 und 49 Jahre alte Männer und eine 57-jährige Frau. Die Sonnenallee war während der Rettungs- und Aufräumarbeiten im betroffenen Abschnitt am Abend gesperrt.

Der 36 Jahre alte Autofahrer und der 44 Jahre alte Busfahrer blieben unverletzt.

BM/dpa/cb