Menschen, die zum ersten Mal über eine Onlinebank Wertpapiere kaufen, befürchten oft, etwas falsch zu machen oder falsch beraten zu werden. Wer mit dem Gedanken spielt, mit Wertpapieren wie Aktien und Indexfonds zu handeln, sollte vorab einen Depotrechner nutzen, um am Ende nicht böse überrascht zu werden, denn Ordergebühren & Co. können stark variieren.
12,3 Prozent aller Berliner besitzen Wertpapiere
Laut einer Studie der Comdirekt, der Online-Bank der Frankfurter Commerzbank, besitzen rund 12,3 Prozent aller Hauptstädter Wertpapiere. Dieser hohe Prozentsatz zeigt, dass diese Anlageform beliebt ist. Wertpapiere können direkt bei Banken und Wertpapierhäusern gekauft werden. Aber um Wertpapiere erwerben zu können, benötigt man zunächst ein Depot bei einer Bank. Für die Bereitstellung eines Wertpapierdepots erhebt die Bank üblicherweise Depotgebühren (diese sind nach Höhe und Art der Bestände gestaffelt). Es gibt aber viele Banken auf dem Markt, bei denen ein Depotkonto kostenlos geführt werden kann. Ein Depotkonto kann genau wie ein Girokonto als Einzel- oder als Gemeinschaftskonto geführt werden.
Einige Tipps: Börsenneulinge, die sich nicht täglich um ihr Wertpapierdepot kümmern wollen, sind gut beraten, wenn sie sich für Indexfonds auf den Weltaktienmarkt entscheiden. Zweitens sollten die Kosten für einen Wertpapierkauf immer in einem angemessenen Verhältnis zur investierten Summe stehen. Zudem lohnt es sich, einen Blick auf die jeweiligen Ordergebühren zu werfen. Bei den meisten Banken hat die Ordergebühr, die sich aus der Summe aus Basisprovision und Fremdkosten zusammensetzt, einen fixen und einen variablen Bestandteil. Der fixe Anteil beträgt beispielsweise 4,95 Euro + 0,25 %; der variable Anteil richtet sich nach der Höhe des Ordervolumens (Stückzahl x Ausführungskurs).
Depot-Neukunden erhalten oft eine Prämie
Noch bis zum 11. Januar erhalten Neukunden bei der Sparkasse ein Orderguthaben in Höhe von 300 Euro oder wahlweise ein iPhone 6 als Prämie bei einer Depoteröffnung. Die Bedingungen beim S Broker: Für die Zustellung des iPhones sind mindestens 40 Transaktionen innerhalb von drei Monaten nach der Kontoeröffnung auszuführen. Als Neukunde gelten all die Kunden, die in den letzten sechs Monaten kein Depotkonto bei der Sparkasse geführt haben. Der S Broker ist eine gute Lösung für alle, die einen zuverlässigen Partner für ihre Wertpapiergeschäfte suchen.
Wer bereits ein Depot besitzt und ein neues Depotkonto eröffnen will, erhält bei einem Wechsel besonders gute Konditionen bei einem gleichzeitigen Wechsel des Tagesgeldkontos.

