Tagesgeldkonto

Tagesgeld: Brechen schlechte Zeiten für Sparer an?

Notenbank-Chef Draghi sagte, dass der für Sparzinsen wichtige Leitzins auf längere Zeit nicht erhöht werden wird – vermutlich bis 2017 nicht.

Somit bleiben die Sparzinsen erst einmal auf einem niedrigen Niveau - es kann sogar auch sein, dass sie noch weiter sinken. Aktuell liegt der Durchschnittszins für Tagesgeld bei 0,36 Prozent.

Einige Banken zahlen noch Zinsen zwischen einem und 1,25 Prozent (ein Anbieter sogar 1,40 %). Aber die Deutschen sind oft zu träge, um ihre Bank zu wechseln, auch wenn das online sehr schnell geht. Aber Vorsicht: Sparer sollte vorab unbedingt das Kleingedruckte lesen, also die Bedingungen.
Das gilt vor allem für den Zeitraum, zu dem Zinssätze garantiert werden. Ein aktuelles Beispiel: Die Wüstenrot Bank bietet Tagesgeld-Neukunden aktuell einen lukrativen Zinssatz von 1,11 Prozent an – dies aber nur für die ersten vier Monate. Danach fällt der Satz auf 0,15 Prozent ab.

Unbedingt Tagesgeldangebote vorab vergleichen

Bevor man sich mit einem Mini-Zinssatz abspeisen lässt, sollte man unterschiedliche Tagesgeld-Angebote miteinander vergleichen – ein Wechsel lohnt sich in vielen Fällen. Und man sollte auf jeden Fall die Gesamtrendite nach einem halben Jahr oder einem Jahr berechnen, denn wie bereits gesagt, die Deutschen zu oft zu träge, öfter mal ihr Konto zu wechseln.

Wer übrigens jetzt schon weiß, dass er länger auf sein gespartes Geld verzichten kann, sollte vielmehr darüber nachdenken, Investmentfonds oder andere langfristig lukrativere Produkte zu kaufen. Denn ein Tagesgeldkonto ist nicht für längerfristigen Vermögensaufbau und als Altersvorsorge geeignet.

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