Der deutsche Aktienmarkt ist am Mittwoch kaum verändert gestartet. Der Dax stieg in den ersten Minuten um 0,05 Prozent auf 7082 Punkte. Der deutsche Leitindex hatte am Vortag bei mehr als 7087 Punkten den höchsten Stand seit Anfang Juni 2008 erreicht und seine Bestmarke vom Wochenbeginn um rund 20 Punkte nach oben geschraubt. Der MDax rückte um 0,27 Prozent auf 10 101 Punkte vor, nachdem der Index mittelgroßer Werte am Vortag erstmals seit gut zweieinhalb Jahren über die Marke von 10 000 Punkten geklettert war. Der Technologiewerteindex TecDax gab dagegen um 0,05 Prozent auf 843 Punkte nach.

Die Aktienbörsen in Fernost haben am Mittwoch uneinheitlich notiert. Der Markt in Tokio gab leicht nach, nachdem die japanische Regierung ihre Export- und Geschäftsklima-Prognosen heruntergeschraubt hatte. Der Nikkei-Index war jedoch im Handelsverlauf auf ein neues Sieben-Monatshoch gestiegen, was nach Meinung einiger Marktteilnehmer eine positive Grundstimmung signalisiert. Zudem seien die Anleger vorsichtig, weil die Finanzmärkte in Tokio am Donnerstag geschlossen sind.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index beendete den Handel mit einem Minus von 0,2 Prozent bei 10.346 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index blieb nahezu unverändert bei 905 Stellen. Angesichts der gestiegenen Rohstoff-Preise verzeichneten die Papiere von Handels-Häusern dennoch Gewinne. Die Aktien von Marubeni legten um 0,9 Prozent zu und die von Mitsui um 0,7 Prozent.

Der Markt in Südkorea schloss nahezu unverändert, nachdem er am im Handelsverlauf auf ein neues 38-Monatshoch gestiegen war. Zu den Gewinnern zählten Autowerte wie Kia Motors mit einem Plus von 4,5 Prozent. Der Markt in Hongkong tendierte den zweiten Tag infolge höher, während der Leitindex in Shanghai Verluste verzeichnete. Die Börsen in Taiwan und Singapur tendierten dagegen im Plus.

dpa/Reuters/woz